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Von „Ratched” bis „Elite”: Welche Sonnenbrille passt zu deiner liebsten Serienfigur?

Von unseren liebsten Seriencharakteren lassen wir uns gerne mal zu neuen Styles inspirieren. Sonnenbrillen sind da keine Ausnahme. Von „Ratched” bis „Euphoria”, von „Mad Men” bis „Killing Eve” und „Damengambit” – welche Shapes und Shades passen zu wem? Hier matchen wir ikonische Serien und Figuren mit den Modellen aus der neuen „eyes + more collection by Janin Ullmann”.

Großartiges Kostümdesign ist entweder geschichtstreu oder setzt aktuelle Trends – auch dann, wenn es um Sonnenbrillen geht. Im filmischen Einsatz von Eyewear steckt für gewöhnlich also ebenso viel Liebe zum Detail wie im restlichen Styling. Dasselbe gilt für die neue Collab der Hamburger Brillenmarke eyes + more. Für 12 Modelle in unterschiedlichen Farben holte die Brand die Moderatorin und Journalistin Janin Ullmann als Co-Designerin ins Boot. Aber welche Sonnenbrille passt nun zu welchem Typen? Um das herauszufinden, ließ sich Ullmann von Frauen in ihrem eigenen Umfeld inspirieren. Warum aber da nicht noch ein Stück weitergehen und fiktive Figuren mit ins Boot holen? Diese Idee haben wir zum Anlass genommen, den besten Sunglass-Momenten aus Streaming & Co ihre Ehre zu erweisen. Also, let the credits roll um zu sehen, welche Serienfigur zu welcher Sonnenbrille passt – von Highschool-Schüler*in bis zur 70er-Ikone.

Mildred Ratched aus „Ratched” (Netflix) – Brille „Julia”

Kleider machen Leute und schon eine Cat-Eye-Brille macht eine Serienfigur? Im Fall der Krankenschwester Mildred Ratched trifft das zu. Selbst Netflix schreibt in der Erklärung zur Serie „Ratched”, dass das perfekte Äußere der Krankenschwester über ihren düsteren Kern hinwegtäusche. Aber genau dabei wollen wir hier bleiben: Die Figur Mildred Ratched würde nämlich eine ganze Spur weniger imposant wirken ohne ihren pointierten Stil der späten 40er-Jahre. Schon in den ersten Szenen des Trailers unterstützen die Looks aus hochgeschlossenen Kostümen mit steifen Falten ihre Sätze, die mindestens genauso geschärft sind wie das OP-Werkzeug. Ihre Cat-Eye-Sonnenbrillen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Selbstbewusstsein, much? Weniger Horror-esque, aber mindestens genauso stilvoll ausleben lässt sich der 40s- und 50s-Vibe mit der Brille „Julia”.

Beth Harmon aus „Das Damengambit” (Netflix) – Brille „Toni“

Anya Taylor Joy als Elizabeth „Beth” Harmon: Dass diese Figur besonders ist, merken Zuschauer*innen schon zu Beginn der Serie „Das Damengambit”. Passt, denn hier spielt eines der derzeit außergewöhnlichsten Schauspielgesichter einen ebenso außergewöhnlichen Charakter. Rein modisch lässt sich die Reise der Beth Harmon über einzelne Folgen begleiten. Während sie sich, passend zur Zeit der 60er-Jahre, von Röcken zu Hosen orientiert, wächst auch ihr persönliches Selbstbewusstsein. Trotzdem bleiben ihre Outfits typisch für die 60s: Viel Kragen, A-Linie, vor allem aber monochrome Farbschemata und großflächige Prints, Tücher und Berets prägen Beths Look. Als Sonnenbrille passt zu dieser Entwicklung genau die Form, die Taylor Joy als Beth in der Serie trägt: „Toni“ wirkt elegant, aber trotzdem cool, ein wenig mysteriös, fast unnahbar – eben so, wie man es von einem Schach-Profi erwarten würde.

 

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Valerio aus „Elite” (Netflix) – Brille „Verena”

Den wahrhaftigen Blick durch die rosarote Brille hat die Figur Valerio im Netflix-Hit „Elite“. In der zweiten Staffel kommt der Halbbruder von Lucrecia an die Schule Las Encinas und sorgt für, na ja, in erster Linie einmal neue Bettgeschichten. Gleichzeitig ist Valerio aber auch immer für eine easy Zeit zu haben und sorgt für Energie, wo er nur kann. Dass dahinter eine turbulente Familiengeschichte und andere Probleme stecken, kommt erst später raus. Valerios Art, mit wilden Partys über Probleme hinweg zu schauen, wollen wir an dieser Stelle auch gar nicht anpreisen – einen positiven Blick auf’s Leben und die metaphorische rosarote Brille setzt sich aber wohl jede*r mal gern auf: Zum Beispiel mit dem Brillen-Modell „Verena”.

Rue aus „Euphoria”  (Sky) – Brille „Yvonne”

Dass Zendaya aus so ziemlich jedem Look einen Hype machen kann, hat ihr schlichter Auftritt bei den vergangenen Oscars bewiesen. Aber auch ihre weniger High-Fashion-affine Figur Rue schafft es in „Euphoria”, einem Standard-Teil Edge zu verleihen – das gilt übrigens so ziemlich für so ziemlich alle Charaktere der HBO-Serie. In diesem Sinne macht Rue mit ihrem dunkelgrünen Brillenmodell den ungeplanten Sprung aufs Moodboard für entspannte Looks. „I don’t (want to) give a damn” könnte dafür der Untertitel sein. Ganz unbewusst wählt aber auch diese Figur ihre Outfits nicht aus, das zeigt schließlich ihre Backstory. Es liegt also keine Scham darin, auch das lockerste Nachstyling von Rue ein wenig zu planen – zum Beispiel mit der runden Form von „Yvonne”. Für mehr sonnige Stunden für Rue, und vor allem für euch!

Charles Sobhraj aus „Die Schlange” (Netflix) – Brille „I am Pilot”

Zu den in diesem Beitrag viel vertretenen 70er-Jahren gehört bekanntlich auch die ikonisch-klassische Aviator- oder Pilotenbrille, die auch in der eyes + more collection by Janin Ullmann vertreten ist. Besondere Repräsentation erfährt ein solches Modell in der Netflix-Serie „Die Schlange”. Aber, Achtung: Wenn wir hier von der Serie um den Serienmörder Charles Sobhraj sprechen, soll es dabei nicht um ihn oder seine Taten gehen. Vielmehr steht einzig und allein Mode-Stil der Miniserie im Fokus, denn: die acht Folgen der ersten Staffel nehmen Viewer*innen eben mit auf Südostasien-Reisen durch die 70er-Jahre. Mit dabei: Eine Reihe an Piloten-Shades. Wer diese Reise wirklich fühlen will, kombiniert dazu konsequent Blusen mit breitem Kragen und Blazer mit ebenso breitem Revers. Solche Looks sehen wir übrigens auch an Sobhrajs Freundin Monique – natürlich ebenfalls mit je passender, prägnanter Sonnenbrille. Vielleicht bekommen die ja bald noch ihre ganz eigene Serie?

Villanelle aus „Killing Eve” (Prime Video/Starzplay) – Brille „CEO”

Mit der von Jodie Comer protraitierten Villanelle verhält es sich ähnlich wie mit Charles Sobhraj – nicht ihre Taten als fiktive Auftragskillerin in „Killing Eve” stehen im Vordergrund, sondern ihre Looks. Villanelle liebt bekanntlich High Fashion, vom pinken Babydoll aus Tüll über Preppy-Looks bis hin zum Pantsuit. Und dann wäre da noch das grüne, lederne Statement-Top, in dem sie ihr Gegenüber, die MI5-Agentin Eve Polastri, in einer der ersten Folgen in Berlin ausspioniert. Und was gehört noch so zu einem Undercover-Look? Korrekt, die passende Brille. Zugegeben wäre das Modell „CEO“  für eine Tarnung im Straßencafé vielleicht eine Spur zu auffällig. Es wäre aber nicht Villanelle, wenn sie nicht auch das Risiko einer Enttarnung mit lockerer Attitude, nonchalantem Schmunzeln und Schulterzucken tragen würde. Und vielleicht ist genau das eine Stilbotschaft, die auch für alle Nicht-Spion*innen passt.

 

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Angel aus „POSE” (Netflix) – Brille „Anna”

Schon der Name von Angel Evangelista aus der revolutionären Serie „Pose” spricht dafür, wie „Couture” sie ist. Starker und ausschweifender Stil passen zu den ebenso polarisierenden Statements ihres Charakters und getönte Brillengläser passen zu ihrem Disco-Feed. Zwar spielt die Ballroom-Serie im New York der späten 80er, aber auch Angels Looks sind eine klare Referenz zum vorherigen Jahrzehnt. Angel selbst ist sehr sensibel und emotional, versteckt das aber. Eine Sonnenbrille wie die dunkel getönte Version von „Anna“ bietet ihr also mehr als nur Schutz vor der Sonne. Und, P.S.: Der Ausdruck „throwing shade” steht nicht ohne Grund zur kompetitiven Ballroom-Szene, die Angels metaphorische Heimat ist.

 

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Bonnie aus „Big Little Lies“ (Sky) – Brille „Kathi”

Besser als die meisten von uns kann sich Bonnie in der ersten Staffel von „Big Little Lies“ den Dramen ihres Wohnorts Monterey entziehen. Sie gibt nichts auf Nachbarschafts-Gossip und Eltern-Blabla. Ähnlich entspannt trifft sie auch ihre Style-Entscheidungen: Frei, locker und ohne Einschränkungen von Trends bestreitet die von Zoë Kravitz gespielte Figur ihren Alltag. Da passt auch das durchsichtige Modell „Kathi” gut rein. Mit einem durchsichtigen Frame ist das Design ähnlich anpassungsfähig wie sein*e Träger*in, verliert aber nicht den eigenen Charakter. Zum Abschluss dann noch eine weitere These: Wir würden mal vermuten, dass das Modell auch einer weiteren Rolle von Kravitz zusagen würde – nämlich Rob in der Serie „High Fidelity“ (Disney+). Diese Figur ist vom Charakter her allerdings um einiges dramatischer als Bonnie. Aber hatten wir nicht gesagt, dass diese Brille besonders anpassungsfähig ist?

Megan Draper aus „Mad Men” (Prime Video/Starzplay) – Brille „Anna”

Bei YouTube ist die Eröffnungsszene der finalen Staffel von „Mad Men” unter dem Titel „Airport Scene” zu finden. Eigentlich sollte sie aber vielleicht besser den Titel „Megan Draper fährt im Auto vor” tragen. Genau dieser Moment bleibt schließlich hängen: Nach einer persönlichen Krise, gefolgt von physischer Distanz, treffen die Figuren Don und Megan Draper am Flughafen von L.A. wieder aufeinander. Megan allerdings kehrt mit einer neuen Karriere als Schauspielerin und im 70er-Look zurück. Rein äußerlich gehört dazu neben Oldtimer-Auto, toupierter Frise und Bodysuit auch ein XXL-Brillenmodell, das Megan zu Beginn und am Ende besagter Szene trägt. Ein ebenso großes, quadratisches Update dieses Styles kommt mit leichter blauer Tönung in Form der Brille „Anna“ aus der eyes + more collection by Janin Ullmann. Und wenn wir gerade schon bei Neuauflagen sind: Die Flughafen-Szene könnte man alternativ auch direkt in „Megan and sunglasses” umbenennen, oder?

Davey aus „Never Have I Ever” (Netflix) – Brille „Garçon”

Persönliche Grenzen, die nicht eingehalten werden und eine Menge neuer Bekenntnisse: In der siebten Folge von „Noch nie in meinem Leben” (bzw. „Never Have I Ever“) wird der Hauptfigur Devi ihr Lügenkarussell zum Verhängnis. Die Konsequenz? Erst mal abtauchen. In den Räumen einer Highschool geht das bekanntlich schlecht, weshalb Devi zum typischen Tool der Versteckspielerei greift: Sonnenbrille, Größe Oversize. Und während „Never Have I Ever” zum Glück zu jenen Serien zählt, die realistischere Outfits für Schüler*innen zeigen, hätten wir hier einen Brillen-Vorschlag für Devi, der auch noch nach ihrer Inkognito-Phasen passt: Das Modell „Garçon” schirmt ab von jeglichen unerwünschten Kontaktversuchen, sorgt aber für mehr Stilsicherheit als die Kombi aus Hoodie und Urlaubsbrille. No need to hide with this one.

Roy Halston aus „Halston” (Netflix) – Brille „The Bridge”

Fließende, schimmernde Stoffen, Pailletten, Opulenz. Auch wenn die modischen Designs von Halston so ziemlich der eklektische Inbegriff von 70er-Mode sind, passen für den persönlichen Look des Designers eher Stichworte wie „sleek”, „cool” und „Turtleneck”. Nicht fehlen dürfen außerdem seine Begleitungen: Dazu gehören neben Halstons wichtigster Muse Liza Minelli oder Bianca Jagger auch Brillen in Aviator-Form. Halston selbst trägt sie auch in der neuen Netflix-Serie über sein Leben weniger in der randlosen Variante, sondern lieber als kantig-glamouröse Acryl-Version. Da hätte dem prägnanten Fashion-Exzentriker vielleicht auch das Modell „The Bridge“ gefallen. Mit ihm ließe sich die ein oder andere Nacht im Studio 54 verschleiern, die den Designer dann wiederum dazu inspiriert, nicht nur seine eigene Design-Ader anzutreiben, sondern bekanntlich auch Fortschritt in der Branche und die Motivation im eigenen Atelier.

Bezahlte Partnerschaft mit eyes + more. 

Titelbild: Ali Pazani/pexels

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