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Teenie-Serien Spin-Off

5 weibliche Charaktere aus Teenie-Serien, die ihr eigenes Spin-Off verdienen

Es gibt mal wieder News aus dem Serien-Kosmos, liebe Binge-Freunde: Jodie Landon aus „Beavis und Butt-Head“ bekommt eine eigene Show. Sprechen soll die technikaffine Zeichentrickfigur „Black-ish“ Star Tracee Ellis Ross. Wenn das mal kein Match Made in Serien Heaven ist, wissen wir auch nicht.

Beim Lesen der „Jodie“-News kam mir der Gedanke, wie viele andere Charaktere es würdig wären, ihre eigene Spin-Off Serien zu bekommen. Einige Ideen sind recht ausgereift. Andere eher in der Schnaps-Idee Kategorie anzusiedeln. Aber hey, vielleicht warten Netflix, Amazon, MTV, Disney und Co. ja genau auf diesen einen thematischen Anstoß, um den nächsten, großen Serien-Stein ins Rollen zu bringen. (lacht in disbelieve) Also kommen hier die Top 5 der Teenie-Serien Charaktere, die ihr eigenes Spin-Off verdienen.

Cristina Yang aus „Grey’s Anatomy“

Ich gebe zu, ich bin voreingenommen. „Grey’s Anatomy“ ist meine absolute Lieblingsserie. Aber ich werde versuchen, mein Fangirling auf ein Minimum zu beschränken, beziehungsweise auf einen Charakter. Würde die Arzt-Show nicht so viele unterschiedliche, geile, komplexe, tiefe Charaktere hergeben, gäbe es Spin-Offs wie „Private Practice“ und „Station 18“ aka „Seattle Firefighters – die jungen Helden“ nicht. Zweitere sagt niemandem etwas, läuft aber auf ProSieben, direkt nach der originale Show. Egal. Zwei Ableger sind viel.

Wäre ich „Grey’s Anatomy’s“ Head Bitch in Charge (hey, Shonda, ich hab noch Zeit zu Freelancen!), hätte ich der einzig, ich wiederhole, der EINZIG wahren Queen im Kittel eine eigene Show gegeben. Cristina Yang, ich verbeuge mich vor dir, vor deinem schneidenden Sarkasmus, deiner fantastischen Femme-Attitüde, und deiner fast schon unmenschlichen, mentalen Stärke. Langsam frage ich mich, was zuerst da war: Meine Liebe zu Dr. Yang, oder meine GA-Obsession. Diese typische „Huhn-Ei-Frage“ möchte ich hier gar nicht beantworten. Alles, was ich will, ist ein sexy Spin-Off mit der besten Herzchirurgin Seattles. Als Chefärztin hat sie nun endlich mehr Zeit für Privates. Ich stelle sie mir am Strand vor. Mit einem sehr süßen Cocktail in der Hand und mindestens einer (diskreten aber wilden) Affäre an jedem Finger. Seit Owen kann sie sich einfach nicht mehr öffnen. Sex braucht sie trotzdem, aber wegen ein bisschen Spaß im Pausenraum wird sie sicher nicht ihren Ruf aufs Spiel setzen. Oder vielleicht doch? (Shonda, call me!)

Phoebe aus „Friends“

via GIPHY

„Klar, alles ist möglich“, teaste Jennifer Aniston gerade im Interview mit Ellen DeGeneres eine mögliche „Friends“ Reunion. Das ist schön und gut, wird aber wahrscheinlich nicht passieren. Wie wäre es stattdessen mit einer Show über Phoebes Kindheit? Die neurotische Chaotin hatte es nie leicht. Sie wuchs mit einer drogensüchtigen Mutter auf, die Selbstmord beging. Gekoppelt mit den Teenie-Struggles der 80’s gibt ihre Vergangenheit so viel Futter her, dass sich das Drehbuch quasi von alleine schreibt.

Susie aus „The Marvelous Mrs. Maisel“

Eigentlich geht es bei Amazon Primes Erfolgsserie um die Anfänge der Stand-up-Karriere von Midge (Rachel Brosnahan). Und es macht Spaß, der jungen Frau im Period-Piece zuzuschauen, die Bühnen eines New Yorks der 50’s zu erklimmen. Wie bei „Gilmore Girls“, kommen Zuschauer in den Genuss eines brillanten Scripts von Amy Sherman-Palladino – da ist schon wieder das Fangirl in mir. In my eyes, she can’t do no wrong. Es lohnt sich wirklich, einzuschalten aber der eigentliche Star ist Susie Myerson. Ihr charmanter Name könnte einen sanften Charakter erwarten lassen. Irgendwie hat sie den auch, aber irgendwie auch so gar nicht – vor allem nicht für die 50’er Jahre! Midges Managerin ist DIREKT und EHRLICH und kann es mit jedem Gegenspieler de Patriarchats locker aufnehmen!

Meinetwegen kann sie noch ein paar Staffeln dabei bleiben – läuft ja super und ein paar Auszeichnungen (auch einen Emmy) gab es für Schauspielerin Alex Borstein bereits – und dann erst die erfolgreichste Female-Talent-Agency für New Yorks gründen. Mir schweben Samantha Jones Vibes vor. Nicht vom modischen Style her (Susies tief im Gesicht sitzende Kappen sind legendär, aber an Sams expensive af Garderobe muss sie gar nicht rankommen), eher vom Management-Style her. Wie modisch ist Susie auch zwischenmenschlich, sagen wir mal, speziell. Jede*n mag sie nicht. (#relatebale!) Unter ihren Klientinnen hätte sie auf jeden Fall Favoritinnen – trotzdem besorgt sie allen bombastische Gigs, setzt sich gegen böse Zungen und manipulative Gegner durch und mausert sich so schnell zu einer der ganz großen Big Players New Yorks, wie sie sprechen kann! Aber das ist nur meine Idee.

„Riverdales“ Cheryl Blossom

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Eigentlich wollte ich im „Riverdale“-Universum woanders ansetzen. Aber „Josie and The Pussycats“ gibt es tatsächlich. Also als eigenständige Show aus dem Jahr 2001. Bei Netflixs Hitshow ist Josie so etwas wie die Beyoncé, oder  Camilla Cabello, und versucht sich bereits in der ersten Staffel an einer Solo-Karriere. Und eine Show über Solo-Artists macht mich eher nicht so scharf. Aber da die Teenie-Horror-Serie „Riverdale“ nicht wirklich Hauptfiguren hat, gibt ja noch eine ganze Menge weiterer Charaktere her, die in ihrem eigenen Universum leben könnten.

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 geht es endlich weiter mit der 4. Staffel der von Archie-Comics inspirierten Serie. Statt zu erfahren, was mit Jughead passiert ist, möchte ich eine Cheryl Blossom Spin-Off sehen, denn die hat so viel mehr zu bieten, als queere Dessous-Szenen oder sich über Folgen erstreckende Verhör-Szenarien in der Umkleide, wie zuletzt in Staffel 3. Ich möchte eine angezogene Madelaine Petsch sehen. Sie und die Pretty Poisons könnten die krasseste Girl-Gang ever werden. Eine selbst erschaffene Familie für soziale Aussenseiter. Eine Secret Society. Mit sick Outfits! 

Teenie-Serien Spin-Off mit Dorota aus „Gossip Girl“

Schon wieder so ein kultiger Charakter. Mrs. Blair Waldorfs liebenswürdiges Hausmädchen aus Polen hat so viel mehr Tiefe, als die ursprüngliche Show gezeigt hat. Von ihrer Storyline im Finale der Serie war ich, neben den vielen Plot Holes (Guys, das hat alles nicht so wirklich Sinn gemacht, oder?), am meisten enttäuscht: Sie ist immer noch das Hausmädchen und kümmert sich zudem um die Kinder von Blair und Chuck. LAME! Dabei könnte die top-organisierte, höchst emotionale Dame mit dem heftigsten Side-Eye in Serien-History so viel mehr, als sich um den Haushalt zu kümmern. Das dachten sich sicher auch die Macher der leider gefloppten Show „Chasing Dorota“. Nach 6 Folgen war Schluss mit den kurzen Webisodes. Darin ging es um ihre Ehe mit einem adeligen Polen. LAME hoch 2! Vielleicht würde eine „Detective Dorota“-Serie besser gelaufen. Mit dem Auflauern von reichen New Yorker Kids hat sie ja bereits in „Gossip Girl“ Erfahrungen sammeln können (siehe Video). Wieso diese nicht als toughe Retterin von Zwangsarbeiterinnen aus dem slawischen Raum versuchen? So als Undercover-Agentin aus Polska mit den besten Spionage- und Pierogi-Skills? I would watch it!

Welche Spin-Offs könntet ihr euch vorstellen? Schreibt es uns in die Kommentare. Vielleicht kriegen wir ja ein richtig stimmiges Konzept zusammen!

Noch mehr aus dem Teenie-Komos lest ihr hier: 

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Martyna Rieck
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