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Wie hängen eigentlich Klimawandel und Sport zusammen? Nike erklärt’s im Earth Month

Mit dem Ziel, auch in Zukunft einen gesunden Planeten für alle zu erhalten, fokussiert sich Nike auf Nachhaltigkeit. Wie und warum ein neutrales Klima und Sport-Innovation miteinander verbunden sind, zeigt Nike’s Projekt „Move To Zero“, mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß und den Abfall auf Null zu reduzieren.

Ernährung, Reisen, Verkehr, aber auch Alltagsmode, High Fashion und Kosmetik. Die Liste der Bereiche, in der wir unser Leben klimafreundlicher gestalten wollen, erweitert sich gefühlt minütlich. Und während sich Nutzer*innen gerade im aktuellen „Earth Month“ aufmerksam über klimafreundlichen Konsum informieren, gibt es bei besonders einem Thema noch einiges zu lernen. Es geht um Sport. Genauer um die Frage: Wie hängen die Welt von Athletik und der Klimawandel eigentlich zusammen? Da gibt es viel nachzulesen. Bevor aber eine lange Internet-Suche ansteht, findet ihr alle Infos auf der Microsite von Nike zusammengefasst, die im aktuellen Earth Month gelauncht wurde, um uns noch besser über „Move To Zero“ aufzuklären.

Move to Zero: Der Einfluss von Big Playern auf Umwelt und Klima

An erster Stelle nimmt die Brand dabei die eigene Perspektive in die Verantwortung. Mit allen Tochter-Marken hat Nike selbst den CO2-Fußabdruck einer Metropole wie Amsterdam. 70 Prozent davon werden allein durch Materialien erzeugt. Und schon hier verknüpfen sich Klima und Sport. Nike zum Beispiel verkauft alle sechs Sekunden eine ihrer bei Runner*innen beliebten Tempo Shorts. Zum Verhältnis: Heute wird die gesamte Linie rund um die Shorts aus 75 Prozent recyceltem Polyester gefertigt. Dieser Produktionsweg konnte bis dato ca. 112 Millionen Plastikflaschen von Mülldeponien und aus Wasserstraßen fernhalten. Fasst man alle Produkte zusammen, wandelt Nike jährlich 1 Milliarde Plastikflaschen zu recycelten Polyester-Materialien um. Diese reduzieren den CO2-Ausstoß schon einmal um 3o Prozent.

Diese Produkte stehen gleichzeitig für Recycling und Performance

Vom Lifestyle-Sneaker „Crater Impact” über Basketball-Shapes wie „Cosmic Unity” bis zu Modellen mit Air-Technologie starten die Innovationen im Bereich Footwear mit 20 oder 50 Prozent recycelten Materialien.

Ähnlich sieht es in der Footwear aus. Das beste Recycling-Beispiel ist hierbei die experimentelle Kollektion Space Hippie. Mit wiederverwendeten T-Shirts, Produktionsresten und Plastikflaschen besteht sie zu mindestens 85 Prozent aus recycelten Materialien. Im nächsten Schritt kommen Modelle wie der Trainingsschuh Air Zoom SuperRep 2 Next Nature oder der G Victory Lite mit immerhin 20 Prozent recycelten Materialien ins Spiel. Andere Modelle haben Sohlen aus sogenanntem Crater Foam. Für eine Sohle aus Crater Foam wird normaler Schaumstoff mit „Nike Grind” Materialien kombiniert, die die Marke ebenfalls aus eigenen Produktresten gewinnt. Verarbeitet wird die Sohle zum Beispiel im Basketball-Modell Cosmic Unity, aber auch Lifestyle-Pieces wie dem Crater Impact.

Und das Feld der klimafreundlichen Erfindungen wird größer: Da wäre Footwear aus 6 bis 7 Plastikflaschen pro Schuh, oder Sneaker mit Korksohlen. Selbst bei der legendären Nike-Air-Technologie lassen sich mittlerweile 90 Prozent des Produktionsabfalls neu verwenden. Jede Air-Sohle ist damit schon zu 50 Prozent aus recyceltem Material gefertigt und darf das Attribut „nachhaltig” tragen. Ein Beispiel hierfür ist das 2000s-inspirierte Modell Genome, dessen Air-Luftkissen aus 75 Prozent recyceltem TPU bestehen.

Der Einfluss von Gemeinschaft: Was Fußballfans und Klima verbindet

Bei „Move To Zero“ geht es aber nicht nur um die Produktion, sondern eben auch um die Communities der Sportwelt. Von Kindern bis Elite-Athlet*innen zu Freizeitsportler*innen – ihnen allen will Nike Zugang zu Sport ermöglichen. Dafür unterstützt die Brand seit jeher alle dabei, das Beste aus sich raus zu holen und Grenzen zu überschreiten, sowohl mental als auch physisch. Ohne einen gesunden Planeten wird es allerdings keinen Sport geben. So arbeitet Nike seit mehr als 10 Jahren mit den Top-Clubs der Welt und deren Community zusammen, um gemeinsam ihren Einfluss auf den Planeten zu minimieren. Im ersten Schritt wurde das Material von Nike Fußball-Kits dafür auf zu 100 Prozent recyceltem Polyester umgestellt. Weitere Team- und Trainingsausrüstung soll folgen. Ziel bleibt dabei, auch für Sportler*innen keine Kompromisse in der Performance eingehen zu müssen.

Studie zu Sport x Climate: Diese Auswirkungen hat der Klimawandel auf Lieblingssportarten

Ein*e durchschnittliche Fußballspieler*in könnte bis 2050 bis zu 70 Prozent mehr heiße Tage erleben. Für Runner*innen liegt die ideale Temperatur laut Studie bei 10 Grad. In Melbourne, Schauplatz der Australian Open, lag die Temperatur zur Turniersaison bereits in der Vergangenheit bei 43 Grad.

Wenn es heißt, gemeinsam auf eine klimaneutrale Zukunft zu steuern, ist die Beziehung zwischen Klimawandel und Sportwelt eine wechselseitige. Als Spielfeld beeinflusst der Planet auch seine Player*innen. Umgekehrt kann deren Ambition den Planeten schützen. Um diese Entwicklung genauer zu untersuchen, hat Nike zusammen mit dem Climate Impact Lab eine Studie beauftragt, die die Beziehung zwischen Erderwärmung und athletischer Welt skizzieren soll. Im Fokus stehen Sportarten wie Fußball, Running, Tennis, Snowboarding und American Football. Der Klimawandel hat – wenig überraschend – Einfluss auf alle Sportarten und die Performance der Athlet*innen. Ein*e durchschnittliche Fußballspieler*in könnte demnach bis 2050 zwischen bis zu 70 Prozent mehr heiße Tage erleben. Diese Werte gelten besonders für äquatorial gelegene Städte. Für Runner*innen liegt die ideale Temperatur laut Studie bei gerade mal 10 Grad. Auch für die weltweit bekanntesten Tennisturniere zeigt der (Negativ-) Trend nach oben: In Melbourne, Schauplatz der Australian Open, lag die Temperatur zur Turniersaison bereits in der Vergangenheit bei 43 Grad, London kam ebenfalls schon auf 35 Grad. Für die Nike Community geht es also im Streben gegen CO2-Ausstoß und Abfall auch darum, das Fortbestehen des Sports zu sichern.

Das große Ganze verstehen: Hier geht’s zu noch mehr Informationen

Wer noch mehr Zusammenhänge verfolgen möchte kann ins Format „Talking Trash” reinhören, in dem Prominente und Expert*innen Schritte des Klima-Aktivismus besprechen. Auf der Microsite findet ihr neben Infos zu Materialien ebenfalls Details über Energieverbrauch, Verpackungen und Logistik. Und um langfristige Ziele, die auch soziale Nachhaltigkeit und den Einfluss auf Sport in den Fokus nehmen, geht es im Impact Report, den ihr hier lesen könnt. Ihr seht – Sport und Klimawandel sind mindestens genauso verzahnt miteinander wie der CO2-neutrale Weg zur Uni, die saisonal abgestimmte Mahlzeit und das upgecycelte High-Fashion-Piece. Warum wir also die Zukunft der Athletik ebenso nachhaltig gestalten wie andere Lebensbereiche ist klar. Sinkende Werte und kleine Fußabdrücke sind dafür der Anfang. Das wahre Ziel in Sachen Emissionen und Abfall aber hat eine eindeutige Zielnummer: Zero.

Bezahlte Partnerschaft mit Nike. 

Fotos: Nike

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