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Neue Friyay Tunes: 5 aktuelle Releases für euer Wochenende

Lange haben wir euer musikalisches Wochenende nicht mehr vorgeplant, aber nun gibt’s wieder eine Runde Wochenend-Playlist. Hier sind aktuelle Releases der letzten Tage und wann ihr sie spielen könnt. Mit dabei ist Neues von Lizzo, ein Popstar-Podcast und der neue Gipfel der Disco-Sehnsucht.

Freitabend: Charli XCX – Podcast „Best Song Ever”

 

 

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Vor der Veröffentlichung auf Spotify & Co gibt’s die Folgen in der kostenlosen „BBC Sounds” App.

Wird es eine „Horror-Ära“?  Soundnostalgischer 80er-Vibe? Ist die Hyperpop-Ära vorbei? Die ersten Teaser zu Charli XCX neuer kommender Single „Good Ones” geben Raum für Spekulationen. Nachdem Charli auf Social Media zuerst Blut-und-Teufel-inspirierte Posts absetzte, schwenkte sie zuletzt auf 80er-Looks um und kündigte ihre neue Single für den 2. September an. Seit dieser Woche gibt’s dann vorweg aber noch mal ganz was anderes: Charli präsentierte ihren eigenen Podcast „Best Song Ever”. Darin will sie mit Stars und Freund*innen wie Addison Rae, Mark Ronson, Benny Drama und Barbie Ferreira über deren liebste Songs sprechen und in welchen Situationen man diese hören sollte. Die erste Folge mit Kollegin und Duett-Partnerin Christine and the Queens ist schon draußen und definitiv zu empfehlen. Charli und Chris sprechen über die besten Songs für eine Nacht in Paris, über ihre Zusammenarbeit und warum Chris besser im Mittelalter geboren sein sollte. Im Anschluss dazu gibt’s jede Woche einen eigens von Charli kuratierten Mix aus Lieblingssongs – perfekte Einstimmung für die eigene Playlist-Planung am Wochenende.

Samstagmorgen: Lizzo feat. Cardi B – Rumors

The rumors are trumors! Noch vor gefühlt wenigen Tagen reagierte Lizzo auf Fan-Forderungen nach neuen Songs, indem sie TikToks aus dem Studio postete. Sah so aus, als wäre da noch einiges zu tun – aber eben auch einiges in Arbeit. Richtig gedacht: Lizzos selbstgestreutes Release-Gerücht wird schneller zur Wahrheit als gedacht. Schon heute eröffnet sie ihr nächstes Kapitel mit der Single „Rumors”. Mit dabei ist Rap-Kollegin Cardi B und zusammen erheben sich beide Künstlerinnen im Musikvideo in einen Olymp voller Göttinnen. Ganz so himmlisch sind die Lyrics aber wiederum nicht. Vielmehr sind sie eine Abrechnung mit Lizzos Kritiker*innen. Schon die Opening Lines eignen sich perfekt dafür, zur neuen Catchphrase  zu werden – oder zumindest ein viraler TikTok-Sound: „They don’t know I do it for the culture, goddamn/ They say I should watch the shit I post, oh, goddamn/ Say I’m turnin‘ big girls into hoes, oh, goddamn/ They say I get groupies at my shows, oh, goddamn“. Die Bedeutung dahinter ist klar: Lizzo und Cardi kapitulieren nicht vor Kritik. Mit Selbstbestärkung in den Samstag zu starten klingt nach keiner schlechten Idee, oder?

Samstagabend: Maneskin feat. Iggy Pop – I Wanna Be Your Slave

Radiointerviews, TikTok-Hits, YouTube-Collabs und TV-Show: Dass die italienische Band Måneskin seit ihrem ESC-Gewinn enorm Auftrieb bekommen hat, ist mehr als offensichtlich. Aber dass die Band mit 51 Millionen monatlichen Hörer*innen (Spotify) keine drei Monate nach ihren Sieg nur wenige Millionen hinter Superstars wie Billie Eilish liegt? Oder sogar auf einer Ebene mit Drake steht? Das ging schnell. Wenig verwunderlich also, dass sich Måneskin ihre zukünftigen Duett-Partner*innen gerade frei aussuchen können. Die erste Wahl fiel dabei jetzt auf einen Veteran des Punk: Iggy Pop. Laut Diffus Magazin hat die Punk-Ikone die Band vor einigen Jahren überhaupt erst zu ihrer Gründung inspiriert. Zusammen haben sie nun eine neue Version des Måneskin-Hits „I Wanna Be Your Slave“ eingesungen. So manche Fan-Reaktion darauf ist, na ja, durchwachsen. Iggy Pop mag eine Legende sein, für manche User*innen passt er aber (zumindest stimmlich) nicht ganz so ins Repertoire der Band. Wer das ähnlich sieht und die Erfolgsstimmung der Band trotzdem feiern möchte, orientiert sich am Samstagabend einfach wieder an der Originalversion des Songs vom Album „Teatro d’ira”.

Sonntagmorgen: Lany – „Stupid Feelings” bzw. „Dancing in The Kitchen“

 

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Das Thema Self-Promotion haben LANY verstanden. Damit ist zum einen gemeint, dass die Band gerade regelmäßig neue Songs raushaut. Zum anderen promoten sie ihr kommendes Album „gg bb xx“ aber zum Beispiel auch dadurch, dass sie das Artwork als komplette Design-Datei auf Instagram posten und kommentieren. „Wir haben das Design und Packaging bei den Grammys eingereicht”, schreibt Frontmann Paul Klein zum Beispiel dazu (hier findet ihr unseren Videocall mit ihm). „Wir werden nicht gewinnen, aber wir verdienen es”, kommentiert er weiter. Vielleicht schreibt der Leadsänger mit diesem Selbstbewusstsein auch gerade die Captions des Bandaccounts, denn zur Promo-Single „Stupid Feelings“ mit 220 Kid heißt es: „Der Song hier ist nicht mal auf dem Album. An diesem Punkt gibt’s einfach nur noch Banger-Songs zum Spaß”. „Stupid Feelings” ist ein typischer Radiosong, zu dem sich vielleicht eine Dance-Party in der Küche am Sonntagmorgen anbietet. Falls die Energie dafür gerade noch fehlt, kann Mensch es auch langsamer angehen: Knapp einen Monat zuvor ist eine weitere (offizielle) Lany-Single erschienen. Der passende Titel? „Dancing in the Kitchen”.

Sonntagabend: The Weeknd – Take My Breath

Neben seinem Boykott der offiziellen Grammys kann The Weeknd vielleicht bald seine ganz eigene Award-Show aus dem Ärmel schütteln. In seinem Fall würden dort aber eher die Preise für den besten Nostalgie-Flash vergeben, denn mit seiner neuen Single „Take My Breath“ hat sich Abel Tesfaye offensichtlich dazu entschieden, weiter auf der Welle von 80er-Synths und 70s-Discopop zu schwimmen. Irgendwo zwischen Donna Summer und Daft Punk landet er dabei einen Song, der sich nahtlos an den Sound seiner letzten Singles und Alben anschließt (ausgenommen aktueller Features mit Doja Cat oder Belly und Young Thug). Das passt, denn auf die Ära seines Albums „After Hours” soll nun das musikalische Kapitel „The Dawn” folgen. Aber ist dieser Sound überhaupt noch Nostalgie, oder eine echte Zeitmaschine? Immerhin klingen schon die ersten Akkorde von „Take My Breath” als stammten sie direkt aus einem original 70er-Riff von Disco-Produzent Giorgio Moroder. Tatsächlich saßen für diesen Song aber unter anderem The Weeknd selbst und Pop-Producer Max Martin an den Reglern. Ihre glossy Produktion holt die Nummer ins Hier und Jetzt. Und The Weeknds Falsetto-Gesang macht den Ausklag des Wochenendes ein kleines bisschen leichter.

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