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Healthy-Lifestyle: Auf diese 10 Arten sabotieren wir unsere Erfolge

Voll überfordernd: Tausende Diäten, Workout-Pläne und sonstige Tipps für einen Healthy-Lifestyle führen schnell zur Frustration. Wir klären auf, welche Dinge ihr lieber vermeiden solltet.

Wir versuchen uns alle an diesem Healthy-Living-Ding, aber aus irgendeinem Grund haben wir Schwierigkeiten uns an einen Workout-Plan zu halten, finden keine Diät, die wir länger als eine Woche durchziehen – oder wir machen alles was wir für richtig halten, aber fühlen uns trotzdem noch schlechter als davor. Die gute Nachricht: Das ist ganz normal. Wir werden so mit Wegen überflutet, ein gesünderes Leben zu führen, dass wir am Ende versuchen alle Ratschläge irgendwie zu kombinieren und so viele wie möglich ganz schnell in die Tat umzusetzen. Hier sind ein paar Dinge, die uns eigentlich immer weiter in ein tiefes Loch führen.

Zwischen Diäten hin und her switchen

Die eine Woche „keto“ werden (kohlenhydratlimitierte, protein- und energiebilanzierte und fettreiche Diät), raw vegan in der nächsten starten wir die Whole 30 Diät (die 30 Tage Diät, die in Hollywood gerade total gehyped wird). Wir verschwenden nicht nur total viel Geld, weil für jede Diät andere Lebensmittel benötigt werden, sondern auch der Darm muss schwer arbeiten, da er sich die ganze Zeit umstellen und neu gewöhnen muss. Weshalb wir uns am Ende oft mit gesundheitlichen Problemen rumschlagen müssen. Von Magendarm bis hin zu Darmträgheit und aufgeblähtem Gefühl. Es ist also am besten wenn wir mit kleinen Umstellungen beginnen: Versuchen wir doch eine Mahlzeit mit Gemüse mehr zu unserer monatlichen Ernährung hinzuzufügen. Trinken wir genügend Wasser pro Tag  – oder am Abend ein, statt zwei Gläsern Wein. Diese kleinen Veränderungen werden über längeren Zeitraum zu einem viel effektiveren Ergebnis führen.

Komplettes Auspowern im Gym

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr in einem CrossFit-Fitnesskurs alles gebt und dann die restliche Woche total fertig seid? Unser Körper versucht uns damit zu symbolisieren, dass wir plötzlich zu schnell zu viel auf einmal gemacht haben und er versucht uns zu verlangsamen. Auch die „iFit“-Trainerin Mecayla Froerer sagt, dass es dem Körper nur schadet nach einer langen Pause sofort ein krasses Workout durchzuziehen. „Wenn man längere Zeit nicht trainiert hat, ist es am besten sich an zwei etwas härtere Kurse pro Woche zu halten, und zwischen durch mal Yoga zu machen oder spazieren zu gehen. Wenn man das etwa einen Monat durchzieht wird der Körper auch für mehr Anspruch bereit sein.“

Das Workout abbrechen

Großes Thema. Während wir Sport machen merken wir oft, dass wir uns plötzlich schlecht fühlen oder uns fällt auf einmal etwas Lebensnotwendiges ein, was wir dringend erledigen müssen.
„Um fit zu werden, Muskeln aufzubauen oder gesund abzunehmen, ist die richtige Menge von Kalorien und Proteinen wichtig“ sagt Froerer. „Kalorien absichtlich zu vermeiden und die falsche Hydration haben einen negativen Effekt auf die Ausdauer, den Muskelaufbau und können kontraproduktiv für das Ziel sein.“

Joggen, wenn Gehen vielleicht besser wäre

Diese Thema gilt eigentlich nicht nur dem Joggen. Wir haben alle die Tendenz neue Dinge sofort auszuprobieren, wie zum Beispiel den neuesten Diätplan, in der mal wieder verspricht innerhalb kürzester Zeit 10 Kilo abzunehmen. Doch damit schaden wir nur uns selbst. „Man sollte dies wirklich im Hinterkopf behalten, wenn man sich für ein Workout-Plan oder ähnliches entscheiden will. Der Körper braucht Zeit für solch eine Umstellung. Wenn man vor dem Joggen erst ein paar Minuten ruhig geht, gibt man den Muskeln Zeit sich aufzuwärmen und in Gang zu kommen. Für Sport Motivation zu haben, ist total gut, man muss nur aufpassen, dass es nicht zum schneller-und-härter-ist-am-besten- Motto kommt. Manche der größten Veränderungen starten mit kleinen Schritten. Es braucht Zeit etwas aufzubauen und ein freier Tag zwischen den Workouts ist überhaupt nicht schlimm.

Ständig alles an einer Skala erkennen zu müssen

Wenn man jemand ist, der sich jeden Tag wiegt, verschwendet man soviel Zeit damit, sich zu fragen wo dieser eine weiter Kilo her kommt, und warum die Zahl auf der Waage nicht sinkt. Die Waage zeigt nicht nur an, ob sich Fett in Muskeln umwandelt, sondern das Gewicht kann auch innerhalb eines Tages schwanken, je nachdem was man an einem Tag zu sich nimmt und wie oft man zur Toilette geht. Wenn wir aber trotzdem das Bedürfnis haben, unsere Fortschritte zu verfolgen, müssen wir einen Weg finden, der uns nicht ängstlich oder enttäuscht macht.

Früh aufstehen oder spät ins Bett gehen um Sport zu machen

Weniger zu schlafen, um ein Workout oder ähnliches zu machen schadet dem Körper auf längere Zeit. Natürlich ist es, wie fast alles, mal okay, aber wenn ihr deshalb regelmäßig nur an die sieben Stunden Schlaf bekommt, bloß um eine Runde joggen rein zu sneaken, schadet es euch und eurem Körper. Wie bereits viele Studien erwiesen haben, braucht der Körper sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. In dieser Zeit regeneriert er sich und macht die Veränderungen nach denen wir streben. Wenn unser Körper auf Dauer nicht genug Schlaf bekommt, wird er regelmäßiger krank, gewinnt extra Kilos, verliert an Ausdauer und bei der Arbeit weniger leistungsstark.

Viel Geld ausgeben für einen Neustart

Wenn wir auf etwas Neues Lust haben, ist es einfach sich die dazu gehörigen Teile einfach zu kaufen. Wenn wir zum Beispiel einen neuen Kleiderschrank möchten, können wir uns alles was für ihn brauchen kaufen. Aber niemand kann sich ein gesundes Leben kaufen. Klar gibt es auch etliche teure Zutaten zu speziellen Diäten, aber am Ende sind wir doch wieder da wo wir angefangen haben, und haben noch dazu eine Menge Geld verschwendet.
Wir brauchen also etwas was wir uns vornehmen und mindestens einen Monat durchziehen werden. Zum Beispiel Joggen. Dafür benötigt man keine spezielle Kleidung. Es reicht ein altes paar Sneaker, ein Tank Top und ein paar Shorts. Wenn wir das schaffen, können wir uns irgendwann ein neues Paar Sneaker gönnen.

Nahrungsergänzungsmittel für ein gesundes Leben

Wir wollen auf keinen Fall sagen, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Rolle in einem gesunden Leben spielen. Aber wir müssen es uns ungefähr so wie ein Pyramide vorstellen. Ganz unten sind die Basics, wie genug Schlaf, genug Bewegung, gute Hydration und genug und gesundes Essen. Das sind natürlich die Parts, die gar nicht sexy sind, aber trotzdem dringend gemacht werden müssen. Und wenn wir uns dann trotzdem noch nach einer Ergänzung fühlen, sollten wir vorab erst mal ein Termin mit einem Arzt machen, um zu sehen ob wir das wirklich brauchen.

Warm-Ups und Cool-Downs ausfallen lassen

Klar, es ist einfach nervig fünf Minuten vor und nach dem Sport dranzuhängen, aber auch diese fünf Minuten können den Unterschied machen. „Warm-Ups und Cool-Downs lassen das Blut durch unsere Muskeln fließen, was Verletzungen verhindert“, sagt Froerer. „Es ist auch sehr wichtig, dass sie Warm-Ups und Cool-Downs viel intensiver durchgeführt werden als das eigentliche Workout.“

Versuchen bei anderen Menschen mitzuhalten (zum Beispiel mit den Kardashians)

Es gibt ein paar Arten, wie dies deinen Healthy-Lifestyle sabotieren könnte. Vielleicht ist der Freund ein fleißiger Läufer und ihr beschließt plötzlich, jeden Morgen mit ihm mit zu joggen, doch habt davon am Ende nur Schmerzen – und noch dazu seid ihr eigentlich gar kein Frühaufsteher. Vielleicht gibt es diese eine Freundin, die total auf Hot Yoga steht, doch einem selbst tut es gar nicht gut. Nur weil etwas bei einem anderen Menschen gut funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass es auch bei uns funktioniert.

Text: Molly Hurford

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