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Hadid-Familie auf dem Laufsteg vereint: Fashion News der Woche

Die Modewoche ist voll von skandalösen, reißerischen und großen Headlines – was aber ist sonst passiert? Die Hadid-Familie übernimmt den Laufsteg, Calvin Klein liefert erneut hohes (Pop-)Star-Aufgebot und für eine japanische Designerin bedeutet Batik noch Subkultur.

Die Fashion News dieser Woche vereinen große Schlagzeilen – es ist eine Woche, in der gleichzeitig Raf Simons in einer geheimen Pressekonferenz zum Co-Kreativdirektor von Prada ernannt wird, die Seoul Fashion Week aufgrund des Coronavirus komplett abgesagt und Fashion Shows aus selbem Grund ohne Publikum ausgetragen werden. Von nahtlos ineinander übergehenden Fashion Weeks in Mailand und Paris ganz zu schweigen. Unsere Fashion News der Woche bestehen deshalb aus News um die Hadid-Familie, aber auch kleineren Themen. Wir könnten doch alle ein bisschen goold old Überblick gebrauchen, can’t we?

Von Bieber bis Lil Nas X: Das sind die neuen Faces hinter der #MYCALVINS-Kampagne

Wird eine neue #MYCALVINS-Kampagne von Calvin Klein releast, muss man dazu eigentlich nicht mehr viel sagen. Man händelt es stattdessen lieber wie die Marke selbst, verlässt sich auf das neue Motto „Deal With it” und lässt die hochkarätige Riege an Kampagnen-Faces selbst sprechen. Der einzige Service, den wir euch dann noch anbieten können, wäre der oben genannte Überblick.  Wer also zeigt sich in dieser Saisons in seinen oder ihren Calvins? Mit dabei sind die CK-Stammgäste Kendall Jenner und Justin Bieber, Rap-Star Lil Nas X, Schauspiel-Shootingstar Hunter Schaefer aus „Euphoria“, Latin-Pop-Star Maluma und die Musik-Multitalente SZA und Lay Zhang. Hinter dem schnell geschnittenen Kampagnenvideo steckt der Videograf Bardia Zeinali, der unter anderem auch beim Musikvideo für Justin Biebers aktuell Comeback-Single „Yummy” Regie führte. Zu Sounds wie „Pony Boy“ von Producerin SOPHIE stellen die Testimonials laut Calvin Klein uneingeschränkte „Selbstliebe und Selbstbewusstsein“ dar, das es zu feiern gilt. Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen – außer, dass als Soundtrack vielleicht der neue Track „Deal Wiv It” von slowthai und Mura Masa auch nicht schlecht gepasst hätte, oder?

Yolanda Hadid läuft bei Off–White – und diese Mütter könnten es ihr nachtun


Fotos: Stephane Cardinale – Corbis/Corbis via Getty Images, via NYLON.com

Als Yolanda Hadid in Paris den Laufsteg von Off–White betritt, hat die Hadid-Familie so ziemlich alles erreicht, was es als Model-Dynastie abzuhaken gilt. Denn nur noch der Moment, in dem alle drei Hadid-Frauen (neben Yolanda liefen selbstverständlich auch ihre Töchter Gigi und Bella) auf dem Laufsteg stehen, hatte gefehlt. Auch Sohn und Bruder Anwar ist längst erfolgreich im Business. Noch spannender als die natürlich Hype-Reaktionen auf den Mother-Daughters-Moment finden wir aber die Vorstellung, dass es demnächst noch mehr familiäre Laufstegshows geben könnte. Das Potential ist in jedem Fall da: Warum nicht beim nächsten Mal Cindy Crawford und ihre Kinder Kaia und Presley Gerber auf den Runway schicken? Wie wär’s mit Kate und Lila Moss? Ein Revival von Jerry Hall und Georgia May Jagger? Kristen und Lily McMenamy? Reicht schon fast für eine ganze Show.

Launisch optimistisch: Fred Perry x Akane Utsonomiya

Das britische Traditionslabel Fred Perry und die japanische Designerin Akane Utsonomiya haben für eine dritte Zusammenarbeit ihre Kräfte vereint. Das Ergebnis beschreibt die gesellschaftliche Stimmung für den kommenden Frühling als Interpretation in Womenswear – moody, aber dennoch teils optimistisch. Eine oversized Harrington-Jacke, die mit ihrem grünen Karo dem Klischee nach zumindest für hoffnungsvolle Vibes sorgt, trifft auf ein gebatiktes Poloshirt, das von Rauchschwaden durchzogen scheint. Batik hatte innerhalb der letzten Jahre eigentlich einen Status als neu-klassisches Muster etabliert. Für die japanische Designerin steht die Färbetechnik aber nach wie vor für Gefühle, die nicht an der breiten kulturellen Oberfläche entstehen. „Ich habe das subkulturelle Element der Batik eingebaut, weil ich es als passend empfand für eine Kollektion, die von britischer Punk-Kultur inspiriert ist“, sagte Utsonomiya über ihr Werk. Ihr könnt die Kollektion ab jetzt hier shoppen.

Die Spring/Summer 2020 Kollektion von Peak Performance haben 700 Frauen beeinflusst

Zu der Kernphilosophie der schwedischen Brand Peak Performance gehört es, sich bereitzuhalten. Also, im Design. Denn auch wenn die Entwürfe von PP vielleicht wie normale Street Styles aussehen, müssen sie allzeit bereit für „Performance” zu sein. Für die Jacken, Kapuzenpullis, Hosen, Tops und Totebags  bedeutet das einen ganz schön hohen textilen Leistungsdruck im positiven Sinne – so auch in der neuen „Casual Woman” Kollektion für Spring/Summer 2020. Peak Performance aber ist hinterher: Für diese Saison bat das Design-Team mehr als 700 Kundinnen um Feedback, welche Teile sie in ihren Kleiderschränken haben möchten. Neben dem Design arbeitet die Marke außerdem kontinuierlich mit verschiedenen Testläufen an der technischen Verbesserungen ihrer Kollektionen. Das einzige unkalkulierbare Risiko dabei bleibt wohl die Redaktion der 700 im Vorfeld Befragten – aber auch dafür hält sich Peak Performance sicher bereit.

Titelbild: Stephane Cardinale – Corbis/Corbis via Getty Images, via NYLON.com

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Robin Micha
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