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NYLON-Freundebuch: Hello there IUMA

Ein weiterer Juwel aus den 90ern? Das Freundebuch. Bewaffnet mit Stickern, Füller und Tintenkiller gehörte es einfach zum guten Pre-Millenial-Ton, sich mit süßem Foto persönlich zu verewigen. NYLON hat das Format wieder aufleben lassen. Diesmal mit der Pop-Rebellin IUMA.

Neue Rebellin in der Urban-Popmusik: Die Kölnerin IUMA bricht Klischees und zeigt durch ihre Musik, dass es für Frauen keine Grenzen gibt. Sie hat den Mut, ihre ehrlichen Gefühle in einzigartige Melodien zu verpacken. Das Ergebnis: Modern R’n’B und Hip Hop, der empowert. „Ich bin emotional und will das auch zeigen. Ich bin stark und schwach und möchte die sein können, die ich bin”, sagt IUMA. Und im ernst: Kann es in Zeiten wie diesen jemals zu viel Ehrlichkeit, Mut und Diversität geben? Nope. Deswegen handelt ihre erste Single „Spiel“ von Unsicherheit in einer Bindung, Unverständnis und Verletzung, von der wir bestimmt alle schonmal betroffen waren. Was IUMA sonst noch so bewegt, erfahrt ihr hier:

Hast du die Liebe jemals selbst als Spiel gesehen?
Ja, aber eher als ich jünger war. Liebe war ein unbekanntes Feld, wahnsinnig spannend, neu und ungewiss. Gerade die Ungewissheit war das spannende Spiel, sich rar zu machen, auszutesten, abzugrenzen. Ein Spiel zwischen Macht und Abhängigkeit, in dem man stetig gewinnt oder verliert. Ich wusste überhaupt nicht was Liebe für mich bedeutet und wie sich diese wirklich anfühlen kann. Liebe entwickelt sich natürlich und damals hat sich das schon wie wahre Liebe angefühlt. Heute hab ich keine Lust mehr auf dieses Spiel. Gerade in Bezug auf mich selbst. Selbstliebe sollte kein Spiel sein, Amouröse Liebe darf spielerisch sein, aber sie sollte ebenfalls kein Spiel sein in der man stetig Gefahr läuft zu verlieren. Das tut viel zu sehr weh.

Was ist dein Lieblingsspiel?
Chapeau. Das ist so was wie Activity nur viel besser.

Urban-Künstler zieht es irgendwann meist nach Berlin – könntest du dir auch vorstellen umzuziehen?
Ja das mag sein, ich finde diese Ballung aber auch etwas schade. Ich bin sehr gerne in Berlin aber auch froh wenn ich wieder gehe. Berlin ist echt groß und man brauch ewig von A nach B. Im Moment bin ich sehr glücklich in Köln zu sein, meine Crew und Freunde dort zu haben und genieße es, dass Köln doch irgendwie ein Dorf ist.

Was bedeutet dir Musik?
Sie ist ein sehr großer Teil mein Lebens, sie baut mich auf, baut mich ab, inspiriert, macht Spaß, hilft mir zu verarbeiten, mich auszudrücken, mich und andere Menschen zu berühren, sie verbindet und trennt. Sie bedeutet mir sehr viel aber nicht alles.

Was ist deine all time Lieblingszeile aus einem Song?
„Oh no, not I, I will survive
Oh, as long as I know how to love, I know I’ll stay alive
I’ve got all my life to live
And I’ve got all my love to give and I’ll survive
I will survive“  – „I Will Survive“ von Gloria Gaynor

Welcher Künstler macht die lustigsten Instagram-Stories?
Animals Doing Things und Evelyn Weigert

Eins deiner Talente, von dem keiner weiß?
Gedanken lesen

Was ist dein Standard-Emoji?
Kuss mit Herz

Dein erster Promi-Crush?
Lucky Luke

Mit wem würdest du mal gern facetimen (tot oder lebendig)?
Ich hasse Facetime, weil ich nie weiß wie ich die Kamera halten soll und irgendwie immer aufgeregt bin. Deshalb kann ich nur mit nahestehenden Menschen gut facetimen. Oder vielleicht mit jemandem der auch so überfordert wäre wie ich und mir gleichzeitig das Gefühl gibt, das alles in Ordnung ist. Dann Hermann Hesse.

Hast du einen Spitznamen?
Juli

Was ist das Wertvollste, das du besitzt?
Meine Familie und Freunde, aber die besitze ich ja nicht wirklich, ja ich weiß. Danach kommen meine Songtexte und meine Dior Tasche vom Second Hand Laden für 20 Euro.   

Dein bester Witz?
Kann ich mir leider nie merken und fänds jetzt unreal was zu googlen.

Nylon
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