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Guilty Pleasures, Dating-Apps und Motivation auf Insta: 11 Fragen an Bebe Rexha

Ob auf Features oder mit eigenen Hits: Die Songs von Bebe Rexha sind aus dem Radio nicht mehr wegzudenken. Persönlich war die US-Sängerin zwischen Schlagzeilen zu Designer-Beef und emotionalen Tweets bisher aber schwierig einzuschätzen. 11 Fragen von Insta-Inspo bis Gender-Konflikt sollen das ändern.

Bebe Rexha hat sich angeschlichen, und zwar mit Features. Ihre Taktik, in die Pop-Welt durch ihre einprägsame Stimme auf den Tracks anderer Künstler einzudringen, hat funktioniert. G-Eazys „Me, Myself & I”, anyone? Martin Garrix’ „In The Name Of Love”? Rita Oras (ja, kontroverser) Collab-Track „Girls“? Genau, alles Bebe. Falls für euch also gerade der große Aha-Moment eingetreten ist, dürft ihr ab sofort zur Musik auch dieses Gesicht abspeichern. Mittlerweile ist Bebe nämlich auch mit ihren eigenen Tracks erfolgreich unterwegs. Die aktuelle Single „Last Hurrah” wurde auf Spotify schon 74 Millionen Mal gestreamt, Tracks aus dem Debütalbum sogar schon fast 700 Millionen Mal. Außerdem machte Bebe, die übrigens das Kind albanischer Emigranten ist, mit Kritik an Designern Schlagzeilen. Sie würde nicht von jemandem eingekleidet werden wollen, der sie für zu dick hielte – preach. Wer hinter den Stream-Zahlen und Messages steckt, wollten wir rausfinden – und haben Bebe 11 Fragen von Guilty Pleasures bis Gender-Klischees gestellt.


Kleid von Rocky Gathercole über For The Stars Fashion House

Deine letzte Single heißt „Last Hurrah” und erzählt von all den Dingen, die du loswerden willst oder von denen du bereits losgekommen bist. Auf welches Laster kannst du trotzdem niemals verzichten?
Schokolade und Kaffee.

Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
Liebevoll, aber auch bitchy, ungeduldig…(dreht sich zu ihrem Team um) Wie würdet ihr mich beschreiben? (Eine ihrer Freundinnen) Leidenschaftlich! Du weißt, was du willst und bist sehr auf dich selbst bedacht. (Bebe) Ich bin eine Perfektionistin, that’s it.

Du gehst mit deinen Gefühlen sehr offen um. Was bedeutet dir emotionale Freiheit?
Die ist mir sehr wichtig. Ich zeige keine Reue und filtere nichts. Ich muss jeden Abend mit dem Wissen zu Bett gehen können, dass ich zu mir selbst und der Welt ehrlich war.

Fällt dir das leicht?
Über die Jahre ist es einfacher geworden, aber es bleibt trotzdem schwierig, sich nach außen offen zu geben. Wenn ich aber das Gefühl habe, einem bestimmten Zweck zu dienen oder dafür zu sorgen, dass sich meine Fans hoffentlich nicht so allein fühlen, ist es das wert.

Welche Emojis benutzt du am häufigsten?
Das weinende Gesicht, in letzter Zeit immer mehr den Zombie, zuletzt die deutsche und schwedische Flagge. Dann wären da noch den Scheißhaufen und weitere Flaggen der Länder, die ich zuletzt besucht habe.

Welcher Instagram-Account inspiriert dich am meisten?
Amber Wagner mit @jstlbby. Sie ist eine Art Motivationscoach, aber sie benutzt ihre langen Fingernägel, um die Messages im Video rüberzubringen. Ich könnte mir ihre Videos die ganze Zeit anschauen.


Kleid und Boots von Eli Madi über For The Stars Fashion House 

Du hast mal gesagt, dass du aktuell nicht auf der Suche nach Romantik bist. Welchen Rat würdest du trotzdem NutzerInnen von Dating-Apps geben?
Seid ehrlich darin, was ihr wollt. Ladet Bilder hoch, die wirklich zeigen, wer ihr seid. Ich würde nicht nur perfekte Bilder wählen, sondern einen Mix aus glamourösen und natürlichen Fotos.

Wie reagiert man auf Hater und Hass-Kommentare?
Normalerweise liebe ich es, ihnen eine schlagfertige Antwort zu liefern, aber damit verschwendet man auch viel Energie. Gegen solche Menschen kann man niemals wirklich gewinnen. Sie werden trotzdem weiterhin haten, egal, was man tut.

Glaubst du an „Guilty Pleasures“, also daran, dass man etwas heimlich liebt, was einem eigentlich peinlich ist?
Für mich ist daran nichts falsch, solange Balance herrscht, denn die ist das Wichtigste im Leben. Aber los, genießt doch einfach noch einen weiteren Drink, genießt noch ein Stück Schokolade!

Du sprichst auch offen über deine Beziehungen zu Männern und Frauen. Wie machen wir uns von Geschlechter-Stereotypen frei und hören damit auf, Sexualität in Schubladen zu stecken?
Indem wir andere Menschen einfach akzeptieren und nicht für ihre Identität verurteilen. Indem wir einen offenen Geist haben und frei sind. „Love makes the world go round”. Wir sollten gegenüber ALLEN offen sein, denn wir sind alle Menschen. Niemand ist perfekt – wir sind „perfectly imperfect”.

Wie akzeptieren wir die Folgen chaotischer Entscheidungen, die wir in der Vergangenheit getroffen haben?
Ihr müsst sie akzeptieren und nach vorne schauen, um eine bessere Version von euch selbst werden zu können. Jeder trifft mal eine „messy” Entscheidung. Das gehört zum Menschsein dazu. Lebt einfach euer Leben. 


Mantel von Vex Clothing, Korsett von House of CB, Kette von Givenchy

Fotos: Ramona Rosales
Assistenz: Simon McDermott-Johnson, Nicol Biesek
Styling: Wilford Lenox
Assistenz: Ava Jones
Produktion: Alexandra Hsie
Assistenz: Alison Yardley
Haare: Kelsey Gustovich
Make-Up: Kira Nasrat
Nails: Barbara Warner using CHANEL Beauty „Le Vernis” in „Vamp”

Robin Micha
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