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Snoop Dogg mit Dogs und Paris Fashion Week: Fashion News der Woche

Warum hängt Snoop Dogg mit Windhuden im Bett ab? Warum heult ein Pop-Superstar in der Front Row der Paris Fashion Week? Und warum müssen Designer bald 20K blechen? Easy, die Antworten liefern wir euch in den Fashion News der Woche.

Meme forever: Céline Dions Reaktionen (auf die Paris Fashion Week)

 

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Lady, I’m with you. @celinedion @maisonvalentino @pppiccioli

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Dass Céline Dion innerhalb der letzten Jahre die Verwandlung von der Pop-Diva zum Fashion-Star geschafft hat, sollte uns allen längst klar sein. Und wir meinen da nicht nur den Vetements-Hoodie, das Puffer-Sleeve Kleid oder ihre Jet-Set-Reiselooks. Besonders im Bezug auf Mode hat sich die Sängerin nämlich zu einer Art Meme entwickelt. Neuen Stoff für witzige Captions und absolute #Mood-Momente lieferte sie jetzt gerade wieder in der Front Row der Pariser Couture-Schauen. Besonders die Show von Valentino hatte es Céline scheinbar so angetan, dass sie ihre Begeisterung (und Tränen) kaum zurückhalten konnte. Woran uns das noch erinnert? An Lady Gagas „Enigma”-Show in Las Vegas. Dort saß Céline bei der Eröffnungs-Show ebenso im Publikum und hielt ihre Begeisterung in Form einer spontanen Stand-Up-Choreo nicht zurück. Und irgendwie ist es auch schön zu sehen, dass sich jemand nicht zu cool ist, um für eine Performance oder Mode Begeisterung zu zeigen. Lookin‘ up to you, Céline!

Ein Kleid, ein Wort: Statement-Couture bei Viktor & Rolf


Fotos: Thierry Chesnot/Getty Images

Wo wir schon beim Thema Mood und Memes sind, haben auch Viktor & Rolf dazu einiges zu sagen. Doch auch das Designer-Duo tut’s auf eigene Art: Mit eindeutigen Spruch-Statements auf Tüll-Couture. Diese Woche schickten die Beiden bekannte Sprüche wie „Sorry I’m late, I didn’t wanna come” oder „I’m not shy, I just don’t like you” auf den Laufsteg und sprachen damit anscheinend so vielen aus der Seele, dass sich die Kollektion schnell zum Insta-Hype entwickelte. Der ging wiederum so weit, dass Insta-Künstler wie SaintHoax das Thema aufgriffen und mit den bekanntesten Memes 2018 verknüpften. Zwei Tage später sehen wir also Lady Gaga im Dress mit ihrem legendären Spruch „There could be 100 people in a room…” oder Lindsay Lohan posiert in „This is how you throw a party in Mykonos, Bitch”-Couture. Und auch wenn es toll ist, dass die Fashion Week neben all den Look-Überflutungen in Insta-Storys auch noch Spaß machen darf, wollen wir nicht vergessen: Unter all den Wörtern steckt auch dieses Mal wieder überzeugendes Couture-Handwerk. Word.

Get Smoooth like LaChapelle: Warum Snoop Dogg jetzt mit afghanischen Windhuden abhängt

Was braucht es, damit sich Snoop Dogg als Ikone der Pop Culture noch mal neu erfindet? Ein pink-poppiges Set im Style von Paris Hilton, ein elegantes Outfit und ein paar afghanische Windhunde. Dabei raus kommt dann seine Krönung als „Smoooth Dogg”  – das neue Gesicht des schwedischen Bezahlanbieters Klarna und der Kampagne „Get Smoooth”. Als neuer Markenbotschafter macht Snoop – sorry, Smoooth – dabei natürlich keine halben Sachen und steigt auch noch als Gesellschafter mit einem kleinen Anteil in die Bank ein. Nun aber zu den (optisch) wirklich wichtigen Dingen: Für die Kampagne – die das einfache Bezahlerlebnis in den Vordergrund stellen soll – haben Bank und Rap-Ikone drei Werbespots und Fotos im Bubblegum-Look produziert, die ein wenig an die 2000er-Editorials des Fotografen David LaChapelle erinnern. Darin hängt der Rapper mit einem Rudel von Windhuden ab, die ihn bei seiner Verwandlung von Snoop zu „Smoooth Dogg” begleiten oder mit ihm im Bett relaxen. Unterstützt wird er außerdem von Gast-Stars wie YouTuber Jay Versace oder „Papa Snoop” Vernell Varnado, Snoop Doggs Vater. In Nachfolge an die funny Spots soll die Collab noch auf konkrete Produkte ausgeweitet werden. Logisch, denn wer wäre schon nicht down mit so einer Kombi von Bling und Business? Eben.

Geld = Bewertung? Designer sollen bezahlen, um auf Vogue Runway zu erscheinen


Foto über Vogue Runway/NYLON US

Sehe ich diesen Look hier, weil die Brand dahinter gut ist, oder vielleicht, weil sie Geld hat? Diese Frage könnten sich Online-User von Vogue Runway demnächst stellen. Wie Business Of Fashion diese Woche berichtete, soll Vogue von Marken und Designern bis zu 20.000 Dollar dafür verlangen können, dass sie auf der Website gelistet werden. Damit aber nicht genug: Ob Anwärter tatsächlich einen Platz erhalten, sollen am Ende immerhin nach wie vor Redakteure entscheiden – ebenso wie über die finale Bildauswahl. Eine automatische Review bedeutet das aber nicht (bisher hatte Vogue Runway nur Bilder von Marken veröffentlicht, zu deren Kollektion es auch eine passende Review gab). Gekennzeichnet werden die Kollektionen, die per Bezahlmodell auf die Seite gelangen, ebenfalls nicht. Vogue Runway wendet diese Taktik ohnehin schon länger an: Laut des internen Informanten, der BOF auch die gesamten Infos zur Strategie zuspielte, soll es die Pay-Version schon seit drei Monaten geben. In der Indie-Modebranche wirft das natürlich viele Fragen auf. Werden Designer und Marken für ihr Talent gefeatured oder für ihr Geld? Inwiefern haben Anzeigenkunden Einfluss auf die ausgespielten Bilder und Marken? Wie objektiv ist die Auswahl der Redakteure? Uns bleibt nur eine Frage: Was denkt ihr?

Robin Micha
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