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How to sell drugs online (fast): Wir haben mit dem Netflix-Cast über Freundschaft gesprochen

Endlich eine neue Teenserie bei Netflix! Und obwohl die Geschichte von „How to sell drugs online (fast)“ an einer fiktiven Schule in NRW spielt, flashen die sechs Folgen auch Leute, die die Schule längst hinter sich gelassen haben.

Worum geht’s in „How to sell drugs online (fast)“? Moritz (gespielt von Maximilian Mundt) ist ein Nerd und hat Liebeskummer, denn seine Exfreundin Lisa (gespielt von Lena Klenke) bandelt mit dem Drogendealer der Schule (gespielt von Damian Hardung) an. Um sie zu beeindrucken, zieht Moritz kurzerhand zusammen mit seinem besten Freund Lenny (gespielt von Danilo Kamperidis) von seinem Kinderzimmer aus einen Online-Drogenhandel auf. Die Geschäfte boomen, die Schwierigkeiten dadurch auch. Unterm Strich geht’s in „How to Sell Drugs Online (Fast)“ um verlorene Liebe, ums Erwachsenwerden – und um Freundschaft. Und genau darüber haben wir auch mit den Hauptdarstellern gesprochen, lest hier den ersten Teil mit Maximilian Mundt und Danilo Kamperidis:

Wenn ihr Moritz und Lenny gegenüber sitzen könntet, was würdet ihr ihnen sagen?
Maximilian: Junge, atme mal durch!
Danilo: Bleib wie du bist. Du bist ein netter Typ.

Was bedeutet Freundschaft für euch?
M: Mir ist in einer Freundschaft Ehrlichkeit super wichtig – auch wenn man etwas scheiße findet. Wenn man nicht gut aussieht oder sich blöd verhalten hat. Man sollte immer die ehrliche Meinung sagen können. Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, sollte man verzeihen können und trotzdem noch hinter einem stehen.
D: Für mich ist Freundschaft das Wichtigste und kommt gleich nach Familie. Ich bin als Einzelkind aufgewachsen, deswegen war es mir immer besonders wichtig, gute Freunde zu haben.

Habt ihr schon mal etwas gemacht, das man so gar nicht von euch erwartet hat?
M: Wir mussten mal im Englischunterricht in der Schule Sonette von Shakespear auswendig lernen und es wollte keiner vor der Klasse vortragen – außer mir, weil ich meine Note verbessern wollte. Ich habe mich total reingefühlt und damit haben mich viele Mitschüler dann lange aufgezogen.
D: Ich bin sowieso ein ziemlich crazy Typ – die Leute erwarten alles von mir (lacht)

Als Schauspieler hinterfrage ich natürlich auch immer das, was ich gerade tue und welche Nachricht ich übermitteln möchte. Ich bin immer sehr kritisch mit mir selbst und meiner Arbeit.
– Danilo Kamperidis

Was ist das Verrückteste, das ihr jemals online gekauft habt?
M: Eine Löwenperücke für meinen Hund. (beide lachen) Fand er aber nicht so gut…
D: Letzte Woche hatte ich mir ein T-Shirt bestellt – leider in Babygröße.

Seht hier den Trailer zu „How to sell drugs online (fast)“

 

Moritz hinterfragt Dinge, die gesellschaftlich als nicht falsch abgestempelt wurden, wie z.B. Zoos. Was habt ihr als letztes hinterfragt?
M: Politisches! Ich habe Freunde aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen und immer wieder wird mir bewusst, wie viele Privilegien ich habe. Gerade bei der Europawahl ist mir aufgefallen, dass wir nicht nur an uns in der EU denken sollten, sondern vor allem uns vor Augen führen, wie wir auf Kosten anderer Länder unseren Lebensstandard halten. Ich finde es sehr wichtig, dieses Bewusstsein zu schaffen.
D: Als Schauspieler hinterfrage ich natürlich auch immer das, was ich gerade tue und welche Nachricht ich übermitteln möchte. Ich bin immer sehr kritisch mit mir selbst und meiner Arbeit.

Wenn ihr selbst einen Online-Shop oder eine App entwickeln könntet, was wäre das?
M: Eine Plattform für junge Filmschaffende, die dort ihre Kurzfilme hochladen können.
D:
Ich find den Online-Shop in der Serie schon ganz cool (lacht)

Maximilian, du bist auch Fotograf, wie würdest du Moritz in einem Foto inszenieren?
M: Ich würde ihn in einem Gefängnis fotografieren, weil er so in seinem eigenen Sturkopf gefangen ist. Moritz hätte auf dem Foto mehrere Köpfe, die alle gleichzeitig denken. Moritz denkt so viel nach, anstatt einfach zu machen.

Danilo, was ist dein heimliches Talent?
D:
Ich zeichne viel – auch gerne Graffiti. Ich probiere mich gerade daran aus, selbst Comicfiguren im Großformat zu entwerfen.

Wie war eure Reaktion, als ihr die Zusage für die Rolle in „How to sell drugs online (fast)” bekommen habt?
M:
Es war wunderschön und aufregend zugleich: Ich hatte bis zum letzten Drehtag Angst, dass ich doch noch eine Absage bekomme. Ich habe mir super viel Druck gemacht, weil es eine so große Chance ist.
D: Ich war zu dem Zeitpunkt auf einem Roadtrip mit Freunden. Wir standen morgens in Kroatien am Seitenstreifen einer Landstraße und als ich aufgewacht bin, habe ich gesehen, dass ich verpasste Anrufe hatte. Die Zusage wurde dann natürlich den ganzen Tag bei super Stimmung gefeiert!

Fotos: PR/Netflix

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Kristin Roloff
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