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6 schwedische Fashion-Labels, die ihr kennen solltet

Das sind unsere Lieblingskollektionen von der Stockholm Fashion Week.

Text: Jenna Igneri // Bilder via NYLON.com

Wenn es um stylische Städte geht, gibt es keinen Zweifel: Die Skandinavier haben einfach Stil. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch doch einfach mal den coolen Street Style Kopenhagens an. Und wir wollen uns heute einen Moment Zeit nehmen, um über Stockholm zu sprechen – eine weitere stilvolle skandinavische Hauptstadt.

Gerade erst wurden auf der Stockholm Fashion Week die Präsentationen und Runway-Shows für den Herbst 2018 gezeigt – und schwedische Labels sind offiziell zu unserer neuen Leidenschaft geworden. Vor dem Trubel der New York Fashion Week (und des gesamten Fashion-Februars) haben wir euch sechs Brands der Stockholm Fashion Week zusammengestellt, die uns am meisten beeindruckt haben und die ihr jetzt kennenlernen solltet.

Eine Sache, die uns besonders aufgefallen ist: Hohe Schneiderkunst und Liebe zum Detail werden im nächsten Herbst ein großes Thema in der Mode sein. Überall konnten wir von der Menswear inspirierte Damenmode, komplette Anzüge und einzelne Anzugstoffe sehen. Und was die Schweden sonst noch zu bieten haben, verraten wir euch jetzt.

House of Dagmar 

Das in Stockholm ansässige Label House of Dagmar wird von den Schwestern Karin Söderlind, Kristina Tjäder und Sofia Wallenstam geleitet. Inspiriert wurden sie von ihrer Großmutter – einer Schneiderin – und deren ausgeprägtem Sinn für Selbstvertrauen, Talent und Stil.  Die Modemarke mit Schwerpunkt auf Strickwaren hat mit „Vulnerable Yet Invincible“ gerade seine Herbstkollektion 2018 präsentiert, die auf der Dualität der Natur basiert.  „Wir wollten herausarbeiten, dass Gegensätze uns anziehen und enger zusammenbringen“, erklärt Tjäder in der Pressemitteilung. Dabei war es vor allem das Gedicht „Diversity“ von Jon York, das sie inspirierte und die Kollektion widerspiegelt: „Der Westen trifft auf den Osten, weich auf hart und maskulin auf feminin“. Innerhalb der Kollektion reichen die Einflüsse von Punk bis Folklore.

Whyred

Whyred ist eine schwedische Marke der Designer Roland Hjort (Womenswear) und Jonas Bladmo (Menswear), die stolz ist auf ihre künstlerischen und musikalischen Wurzeln (Der Name ist inspiriert von Hjorts Großvater, dem Künstler Sven „X:et“ Erixon). Für „Darkroom“, die neueste Kollektion des Labels, zählen die Designer das gleichnamige Lied von Paul und Linda McCartney sowie die McCartneys selbst als Inspirationsquelle auf. „Wir glauben, dass es in jedem von uns eine Dunkelkammer gibt, in der wir nach Kreativität suchen“, heißt es in der Kollektionsbeschreibung.  Paisleys, Blumen und Stoffe aller Art kommen darin vor, aber es ist vor allem die große Range an Oberbekleidung, die die Kollektion ausmacht: von karierten Trenchcoats und Oversize-Cropped-Denim bis hin zu verschiedenen Variationen des charakteristischen Whyred-Parkas.

Emelie Janrell

Designerin Emelie Janrell betreibt ihr Atelier in Stockholm, wo jedes Stück nach Maß gefertigt und verkauft wird – eine Seltenheit in der heutigen Fast-Fashion-Welt. In „Hybris“, ihrer dritten vollständigen Kollektion der Stockholm Fashion Week, hinterfragt sie, dass Frauen sich im Schatten der Männer „unterdrücken“. „Sollten wir nicht an unsere eigenen Kompetenzen, Leistungen und Fähigkeiten glauben? Sollten wir nicht voller Stolz dahinschreiten? Sollten wir nicht ruhig etwas überheblicher sein?“, fragt sie in ihrer Kollektionsbeschreibung. Die Antwort? Eine Reihe figurbetonter Kleider, von Anzügen inspirierter Einzelteile und viele Fransen in einer lebhaften Farbpalette von Violett und Blaugrün bis Schwarz und Marineblau.

Ida Klamborn

Ida Klamborn steht für mutige Aussagen und vereint Verspieltes und Elegantes in einem Stück. Für ihre Herbstkollektion 2018 „Made You Look Twice“ kombiniert sie die Ideen von Power Dressing und Selbstbeobachtung und analysiert, wie diese beiden Konzepte als Parallelen zueinander dienen. Blusen und Midikleider sind transparenter als transparent, Bleistiftröcke legen die Rückenansicht frei, Hosen und Blazer sind übergroß geschnitten, in bonbonfarbenen Tönen und kräftigen Metallicfarben gehalten und werden über der nackten Brust getragen.

JohannesAdele

Johannes Leijonberg aus Schweden und Adele Gillardeau aus Frankreich lassen Teile ihrer Vergangenheit in ihrem Unisex-Label JohannesAdele verschmelzen. Inspiriert vom kulturellen Erbe Jämtlands und den sanften Hügeln Südfrankreichs bündelt das Designerduo eine künstlerische Vision, die modernes und traditionelles Schneiderhandwerk mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und transparente Produktion in Einklang bringt.  Die Herbstkollektion besteht aus Oversize-Hosenanzügen und Röcken, vielen locker sitzenden Shirt-Kleidern und einer überwiegend neutralen Farbpalette.

Hope Stockholm

Hope Stockholm ist in der Modeszene kein Unbekannter. Das Label wurde 2001 von Ann Ringstrand und Stefan Söderberg gegründet und hat sich seitdem mit seinen von der Herrenmode inspirierten Womenswear-Kollektionen einen Namen gemacht. Auch 17 Jahre später schlägt die Marke mit ihren zeitlos-modernen Schnitten noch immer Wellen. Die derzeitige Chefdesignerin Frida Bard konzentriert sich im Herbst 2018 vor allem auf Car-Coats, Anzüge und Blazer mit weiten Silhouetten, kräftigen Schultern und vielen Juweltönen.

 

Robin Micha
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