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Fashion-Flashback: Mode-News, die ihr im Januar verpasst habt

Wir blicken zurück auf den ersten Monat des Jahres und damit auch dessen Mode-Geschehen. Neben der Mailänder Menswear-Modewoche, die Mitte Januar den Startschuss für die Saison Herbst/ Winter 2022 gab, zeigten Labels wie Tommy Hilfiger und adidas spannende neue Kooperationen. Was ihr sonst noch wissen müsst, haben wir hier zusammengefasst.


TOMMY JEANS und AAPE BY *A BATHING APE geht in die zweite Runde!

Eine Kampagne im Dokumentarstil zeigt die zweite Zusammenarbeit der beiden Brands, die seit Mitte Januar erhältlich ist und spiegelt den Geist von Skate- und Streetwear-Ästhetik perfekt wider. Gefilmt in New York, begleitet die Kamera vier Skater*innen durch bekannte Stadtteile der Metropole, von Manhattan bis Brooklyn. Gekleidet sind die Protagonist*innen dabei natürlich von Kopf bis Skateboard in Tommy Jeans x AAPE by *ABathing Ape. Ähnlich wie die erste Kooperation, die im Juli 2020 auf dem Markt kam, umfasst die Kollektion alles von Outerwear zu Accessoire bis Skateboard. Überschnittene Silhouetten, geprägt vom AAPE-Look, treffen auf den signifikanten Tommy-Style: Die Farbtöne Rot, Weiß und Blau, für die Tommy bekannt ist, werden in der Kooperation neu aufgelegt und durch den berühmten Camo-Print des japanischen Streetwear-Labels ergänzt.

Telfar droppt zwar keine Shopping Bags, dafür aber Bucket Hats

 

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„The Everyday Bag For Everyone” – dafür ist Telfar bekannt und geliebt. Nachdem das New Yorker Label letzte Woche bereits eine Sweater-Kollektion mit seinem signifikanten Logo gelauncht hat, folgte diese Woche eine Reihe Bucket Hats. Erhältlich sind die Hüte in drei Farbvarianten und – wie immer bei New Yorks heißestem Label – unisex designt. Telfar Clemens, der seine Brand bereits 2005 gründete, schaffte erst vor rund zwei Jahren den internationalen Durchbruch. Seitdem verkörpert das Label durch genderfluide Mode und unkonventionelle Werbevideos sowie Models Diversität und Akzeptanz. Mit seiner Shopping-Bag, die unter dem Begriff „Bushwick Birkin” gefeiert wird, schaffte der Designer es eine Tasche zu entwerfen, die neben der Birkin Bag von Hermès und Co. eine ganz neue Kategorie der Statussymbole eröffnet – und zu der gehören ab jetzt anscheinend auch Bucket Hats.

NFT-Kunstwerk: Adidas und Prada zeigen Re-Nylon und Re-Source

 

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Bereits seit 2019 machen adidas und Prada gemeinsame Sachen. Dieses Jahr ist ihnen das bis jetzt am Besten gelungen, finden wir. Unter dem Namen „Re-Nylon” zeigen die beiden Brands zum ersten Mal eine ganze Kollektion, die von Schuhen über Kleidung sogar bis zur Handtasche reicht. Das ist neu, denn bisher begrenzte sich die Zusammenarbeit auf den Schuh allein. Umso gespannter erwarteten Modeliebhaber*innen die neue Collab. Im Fokus der Kollektion stand neben der Prada-Version des klassischen adidas-Sneaker „Forum” auch Nachhaltigkeit: Pradas Signature-Nylon soll zukünftig nur noch aus regeneriertem Nylongarn bestehen. Unter dem Schlagwort „Re-Source” starten die beiden Marken am 24. Januar nun noch ein weiteres Projekt, das mit „Re-Nylon” zusammenhängt. Dabei handelt sich um ein NFT-Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem Künstler Zach Lieberman, an dem sich jeder Mensch beteiligen kann. (Wer noch nicht weiß, was NFTs sind, kann sich hier bei unserem Partnermagazin BLONDE schlau machen). Für die Teilnahme sollen Interessierte je ein anonymisiertes Foto einreichen. 3.000 dieser Werke werden ausgewählt, von adidas zum NFT „geprägt” und als digitale Kachel angelegt. Das Recht am Bild aber behalten die Teilnehmer*innen selbst. Somit kann jedes Werk einzeln auf dem Sekundärmarkt verkauft werden. Der Künstler Lieberman fertigt aus den ausgewählten Kacheln wiederum ein digitales Massen-Patchwork im Stil von „Everydays: The First 5000 Days” von Beeple an. Als weitere Inspiration dient die Kollektion „Re-Nylon” – daher auch die Verbindung beider Collabs. Im Anschluss versteigern Prada und adidas das fertige Gesamtkunstwerk auf einem kuratierten Marktplatz für NFT-Kunst. Der Großteil des Erlöses geht an die Slow Factory, eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Kreation klimapositiver Lösungen sowie integrativer Gemeinschaften stark macht.

Kick in Colour: Dopamine Dressing soll den die Januar-Blues bekämpfen

 

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Um den tristen Januar etwas Farbe zu verpassen, sind wir zurzeit nicht – wie Jennifer Hudson singen würde – „All Dressed In Love” , sondern all dressed in color. Unter dem Begriff „Dopamine Dressing” ist seit einiger Zeit der farbenfrohe Look bekannt und nah verwandt mit dem altbekannten Color-Blocking. Ganz egal ob Pullover, Tasche oder sogar der Schuh – Hauptsache bunt. In Form von Neon-Farben, der Trendfarbe Grün oder der neuen Pantone-Farbe des Jahres 2022, „Very Peri” – alles, was Farbe hat, ist erlaubt! Besonders beliebt sind derzeit wilde Farb- und Musterkombinationen wie Neon-Grün und -Pink oder Outfits, die monochrom in eine Farbwelt abtauchen. Wir schließen uns allen Trends an, die voraussagen, dass nach Jahren des Homewear-Looks in Lockdowns, die einer zweijährigen Pyjamaparty glichen, das Updressing wieder Laune macht, die eigenen vier Wände zumindest outfittechnisch mal zu verlassen.

Junya Watanabe legt Musikvideo zu „Virtual Insanity“ für den Herbst ’22 neu auf

Seit 1987 bekannt als Designer der Herren-Kollektion vom Modehaus Comme des Garçons, überraschte der japanische Designer Junya Watanabe bei den diesjährigen Modewochen für Fall/Winter 2022 mit einer Neuauflage des Musikvideos zu „Virtual Insanity“ von Jamiroquai. Die Band gehörte in der 90s-Ära den Szenen um UK-Elektro und -Funk an und war optisch besonders für den eindrucksvollen Look von Frontsänger Jay Kay bekannt. Junya Watanabe, der seit 2001 seine eigene Menswear-Linie zeigt, interpretierte das Musikvideo jetzt als Schauplatz für seine Herbst-22-Kollektion neu. Mit futuristischen, anmutigen Designs, viel Farbe und den überdimensionalen Hüten des Londoner Designers Benny Andallo, erregte die Präsentation internationale Aufmerksamkeit. Eine unkonventionelle Art und Weise Mode zu präsentieren, die Corona-konform ist, und zeigt, wie einfallsreich die Modewelt mit der Gegenwart umgeht.

Titelbild: Tommy Jeans

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Helen Veith
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