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Hier zeigt Bloggerin Mäggi aka Junestorm, wie sie zwischen Bromelien und Büchern lebt

So viele Pflanzen zu Hause, dass die Transformation zum botanischen Garten nur noch drei Übertöpfe entfernt ist? Perfekt, unser Girl We Heart und Plant Mom liebt leidenschaftlich die Abwechslung, auch in den eigenen vier Wänden. Wir haben sie und die hübschesten Bromelien besucht.

Frau sitzt vor Wand mit Bildern und Bromelien Junestorm

„Oh Gott, 100 kommt mir so viel vor, aber es werden nicht viel weniger sein … vielleicht 90?“, antwortet Mäggi laut lachend auf die Frage, wie viele Pflanzen denn in ihrer Woh­nung stünden. Der liebste Neuzugang: eine Bromelie mit Zierananas. Laut ihr der absolute Knaller. Die Euphorie und Leidenschaft, mit der sie ihre Wohnung sukzessive in ein Bota­nikum verwandelt, stecken in allem, was sie tut, seien es das Sonderpädagogikstudium, das Akustikpop­-Duo, mit dem sie unter ande­rem auf Hochzeiten singt, die Fotografie, die Einrichtung der Wohnung oder natürlich ihre Social-­Media­-Channels, auf denen man sie als @junestorm kennt. Die Möglichkeit, sich so vielfältig auszuleben, macht sie ganz offen­ sichtlich ziemlich glücklich. Eine Optimistin sei sie von Natur aus nicht, aber der Wille, das Leben wertzuschätzen, führt ganz aktiv dazu, dass sie sich für sehr unterschiedliche Dinge begeistern lässt und sofort on fire ist.

Wohnzimmer mit Blumen Frau steht an Fenster Bromelien Junestorm

Frau gießt Pflanzen Bromelien
Bei Arten wie der Bromelia Guzmania nur in den Kelch gießen.

Zuhause als Ort der Ruhe und Morgenrituale


Ein solches Energielevel halten zu können er­fordert Ausgleich, oder? „Durch das ständige Reisen, die vielen Eindrücke und Begegnungen steh ich oft unter Strom – zu Hause kann ich meinen Puls runterfahren“, erzählt Mäggi. Bin­go! Die eigenen vier Wände also, ein Ort der Ruhe, der Zuflucht. Wer bei Mäggi allerdings reduzierten Minimalismus vermutet, wird hier nicht fündig: „Das ist kein Showroom, hier wird gelebt.“ Es gibt viel zu entdecken, mal kommt was weg, öfter was Neues hinzu, die sponta­nen Umräumaktionen geschehen impulsiv. Für diesen lebhaften, eklektischen Einrichtungsstil lässt sie sich von den Attributen „bunt“ und „wild“ leiten. Trotzdem pflegt sie auch ruhigere Rituale, die erden: „Ich hab morgens eine feste Routine, wenn ich zu Hause bin. Neben Kaffee, Räuchern und Duftöl, Musik oder Lesen guck ich nach meinen Pflanzen.“

„Meine Wohnung ist kein Showroom, hier wird gelebt.“ – Mäggi aka June Storm

Dass ein Zuhause ohne Pflanzen nackt wirkt, war für sie nicht immer so. „Das klingt ein biss­chen kalt, aber für mich waren Pflanzen in ers­ter Linie ein Deko­-Gegenstand – dabei sind sie genau das Gegenteil, bringen total viel Leben rein. Ich fühl mich mit ihnen zu Hause und nicht allein.“ Lebendige, grüne Zimmerpflan­zen wie die Bromelie als Gegenpol zum Leben im digitalen High­-Speed-­Zeitalter? Tatsächlich haben vor allen Dingen Millennials eine liebevolle Obsession mit ihren blühenden Be­gleitern aus Chlorophyll.

Frau trägt Pflanze Bromelien Junestorm

Moos in Regal Frau mit Bromelie Junestorm
Die Tillandsia usneoides (links) und ihre Luftwurzeln mit Wasser besprühen. 

Bromelie trifft auf Bücherstapel

Allerdings lebt Mäggi auch seit der Auflösung ihrer WG nicht nur in pflanzlicher Gesellschaft, sondern mit ihrem Freund, der nicht nur unter dem Künstlernamen Bob Sala die Fotos von ihr schoss, sondern auch verantwortlich für den beeindruckenden Stapel an Büchern ist. Und weil sowohl das Sammeln von Büchern als auch das Sammeln von Pflanzen Leidenschaf­ten sind, die Platz brauchen, hat das Couple einen Deal: Eine neue Pflanze kommt nur ins Haus, wenn Platz für mehr Bücher eingeräumt wird. Ob Bobs Vorschlag, alle Bromelien zu be­halten, uneigennützig ist?

Frau trägt Blumen Junestorm Bromelien

Frau liegt auf Boden mit Blumen Pflanzen Bromelien

Fotos: Bob Sala

Noch mehr zur Kraft von Pflanzen erfahrt ihr hier:

Día de los Muertos: DJ Yoan Lokier erklärt den mexikanischen Totentag
Warum Millennials so besessen von Zimmerpflanzen sind

Clean Beauty: Diese Looks erinnern uns an die letzten Sonnenstrahlen

Jenny Weser
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