Search:

So retro! Wie du deinen Handy-Bildern den analogen Foto-Look verpasst

Der analoge Foto-Look ist jetzt wieder all over Instagram. Wer selbst klassische Filmbilder kreieren will, muss aber sehr tief in die Tasche greifen. Wir zeigen deshalb easy Steps, um das Vintage-Gefühl mit Smartphone-Apps hinzubekommen.

Auf Instagram findet man unter dem Hashtag #analogue mittlerweile über 2.7 Millionen Beträge und fast alle haben eins gemeinsam: einen absolut unique Retro-Look. Was diesen ausmacht? Analoge Fotografie wirkt oft schemenhaft und leicht moody. Böse Zungen könnten vielleicht behaupten, die Bilder wirken verglichen mit modernen qualitativ eher minderwertig – das macht hier aber eben genau den Charme aus. Wir finden deshalb es ist Zeit, einfach mal eigene Shots auszuprobieren. Das Problem: Analoge Kameras sind sehr schwer zu bekommen, denn sie werden nicht mehr neu produziert. Wer Glück hat, findet auf Flohmärkten noch Modelle, muss aber genau checken, ob diese noch funktionstüchtig sind. Auf Ebay werden auch noch einige analoge Kameras angeboten, jedoch meist zu sehr hohen Preise – plus, Filme und das Entwickeln sind teuer. Wer nicht so tief in die Tasche greifen will, kann den analogen Foto-Look mit Apps auf dem Handy einfach kreieren. Time to get artsy!

1. Der „angeblitzt“ Look dank richtiger Beleuchtung

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Felix Krüger (@felixkrueger) am

Lange Zeit war es eher verschrien Fotos im Dunkeln mit Blitz zu machen, doch jetzt ist dieser Look wieder in. Das beweist hier auch Fotograf Felix Krüger. Dieses Foto von unserem ersten Coverstar, Musikerin Halsey, ist tatsächlich #shotonfilm – aber don’t you worry, wir können diesen Look mit unserem Handy ganz leicht ähnlich nachmachen. Aktiviert bei eurem Handy einfach den Blitz – snap – und nun geht’s an die Bearbeitung: Häufig sind die Fotos noch zu überbelichtet, doch mit der kostenlosen App VSCO könnt ihr nun die Helligkeit entsprechend anpassen. Et voilá: Der erste Step der Retro-Bilder ist done!

2. Mit nur einem Klick entwickelt: Euer Foto als Filmstreifen

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Ashleigh Trent (@ashleighrtrent) am

Was man früher eher vermeiden wollte, bekommt auf Instagram heute viele Likes: Bilder im Filmstreifen. Zu der Zeit, in der analoge Fotografie technisch fortschrittlich war, sind diese Filmstreifen eher ungerne gesehen worden. Heute finden wir sie wieder cool. Doch wie bekommt man diesen analogen Foto-Look, ohne tatsächlich Filme entwickeln zu lassen? Die Antwort lautet Unfold. Die kostenlose App ist eigentlich eher für die Verschönerung von Instagram-Stories gedacht – das Format passt daher bei Feed-Posts leider nicht ganz. Es sollte aber kein Problem darstellen, denn dann wird das Bild (wie oben) eben einfach angeschnitten hochgeladen – und wirkt dadurch auch irgendwie extra retro. Für die vintage Filmstreifen-Filter müsst ihr das Filterset „FF1“ für 1-2 € in der App zusätzlich herunterladen. It’s worth though, denn mit nur einem Klick könnt ihr nun euer bereits geschossenes Foto aus eurem Handy-Album hinzufügen. Schon ist euer Foto entwickelt – oder sieht zumindest so aus. Extra-Tipp: Wer doch lieber auf eine kostenlose App-Variante zurückgreifen will, kann sich auch die App von Marc Jacobs x  Kodak herunterladen. Ihr könnt damit Fotos direkt in der App schießen und es wird sofort mit Filmrahmen abgespeichert.

3. Ein bisschen verstaubt: Der „dusty“ Effekt

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von M E L (@vanellimelli) am

Was wir in unserer Wohnung eher weniger gerne sehen, ist auf unseren Fotos jetzt erwünscht: Staub all over. Der sogenannte „dusty“ Effekt ist bei der eigentlichen Filmfotografie wohl auf tatsächliche Staubkörner in der Luft zurückzuführen – wir fügen mit der App Afterlight (kostet 3,49€) einfach den entsprechenden Filter hinzu. Aber: Staubkorn ist nicht gleich Staubkorn. Deshalb gibt es verschiedene Varianten des Dust-Effekts zur Auswahl. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr einen dunklen oder hellen auf eurem Bild hinzufügen wollt oder eher wie Bloggerin Mel auf dem Post oben direkt beides kombiniert.

4. Körnung is the key!

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Edith (@iasxmie) am

Perfekt ist langweilig. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum die Fotografie von gestern wieder so im Kommen ist: Die Bilder sind oft meist nicht so hoch aufgelöst – man kann deshalb manchmal eine Art Körnung auf dem Foto sehen. Um diesen Effekt zu erzeugen braucht ihr wieder die oben bereits genannte kostenlose App VSCO. Bei den individuellen Bearbeitungsmöglichkeiten könnt ihr „Körnung“ auswählen und diese so stark wie ihr möchtet auf eurem Shot hinzufügen. Zusätzlich ist es bei Selfies und Portraits auch praktisch, da es leichte Hautunreinheit verschwinden lässt. Vintage-Look + Hautretusche = 2 in one!

Noch mehr coole Apps findet ihr hier:

  1. Selfie-Time: 5 Steps zu deinem perfekten Selbstporträt
  2. 3 Apps, die euch beim Einrichten helfen
  3. Virtuelle Stylisten: 3 Fashion-Apps, die euer Game vorantreiben
Kristin Roloff
No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.

Das sind die Trendfrisuren 2019 Previous Post
Willkommen in der Aufräum-Sekte? Warum mich Marie Kondo nicht mehr loslässt Next Post

Follow us

The access_token provided is invalid.