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Warum wir unsere Akne nicht mehr verstecken sollten

Lasst uns aufhören mit dem Akne-Shaming und endlich das Unperfekte feiern! Saoirse Ronan und Kendall Jenner machen es vor.

Credit: Ian Dooley

Wer sich die die Tragikomödie „Lady Bird“ von Greta Gerwig ansieht (Deutschlandstart 19. April 2018), wird wahrscheinlich etwas Unerwartetes auf der Leinwand bemerken: Endlich trug eine Schauspielerin mal nicht so viel Make-up, dass ihre Haut übernatürlich makellos wirkte, und sie wurde nicht bis zur Perfektion retuschiert. Stattdessen sah Saoirse Ronan als Titelheldin Lady Bird mehr wie ein typisches Highschool-Kid aus als nur wie ein weiteres Hollywood-Produkt. Sprich: Man konnte ihre Akne-Narben sehen.

Saoirse Ronan in „Lady Bird“.

 

Und diese „Bewegung“ setzte sich am vergangenen Wochenende mit dem Red-Carpet-Auftritt von Kendall Jenner bei den Golden Globes fort. Sie sah großartig aus, keine Frage. Und doch war ihr Look eine wohltuende Abwechslung zu all den anderen perfekten Make-ups, schließlich offenbarte auch sie ihre Akne unter ihrem Make-up. Die Reaktionen im Internet? Anstatt sie für ihr schwarzes Kleid zu loben, dass sie zur Unterstützung der Time’s Up-Bewegung trug, wurde Jenner in den sozialen Medien für ihre Akne kritisiert.

Während sie öffentlich die Fassung behielt, die fiesen Kommentare ignorierte und jemandem, der ihren Auftritt lobte, antwortete: „Lass dich niemals von dieser Scheiße aufhalten!“, ist es dennoch erschreckend, dass dieses Bashing überhaupt stattfindet. Besonders zu einer Zeit, in der Frauen am meisten akzeptiert und unterstützt werden müssten.  Saoirse Ronan brachte in einem Interview mit Racked die Sache auf den Punkt. „Ich hatte einfach das Gefühl, dass es eine großartige Gelegenheit war, jemanden so zu zeigen, wie er in diesem Alter wirklich ist“, sagte sie. „Weil die meisten Jugendlichen schlechte Haut bekommen! Und ich glaube nicht, dass man das so oft zu sehen bekommt.“

Kendall Jenner bei den Golden Globes 2018. Credit: Frederick M. Brown/Getty Images

 

Also: Warum sind wir nicht offen dafür, dass Akne endlich akzeptiert wird? Könnte es sein, dass wir zu oft mit Bildern von „natürlich makellosen“ Stars auf Instagram und Models in Beauty-Anzeigen bombardiert werden und uns nicht mehr daran erinnern können, dass echte Haut so einfach nicht aussieht?  Vergesst nicht: Für die meisten von uns – also etwa 99,999 Prozent – bedeutet natürliche Haut, dass Akne oder Akne-Narben, Rötungen und Pickel aller Art einfach Teil der Mischung sind. Am Ende des Tages müssen wir uns daran erinnern, dass – egal ob Star oder nicht – wir alle perfekt unperfekt sind. Was uns wiederum menschlich macht. Und das ist etwas, das gefeiert werden sollte.

 

 

Andrea Zernial
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