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Fashion Meets Art: Die neue Calvin Klein x Andy Warhol Kollektion

Calvin Klein wird mit seinem neuen Chefdesigner Raf Simons zum Statement-Label. Der nächste Geniestreich: eine exklusive Kollaboration mit der Andy Warhol Foundation.

Text: Nadja Preyer // Titelfoto: CALVIN KLEIN

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Manchmal braucht es nur zwei Kollektionen, um die klare Linie eines Designers auszumachen. Im Fall von Raf Simons und CALVIN KLEIN heißt das: Fashion is a statement, baby. Dass der Belgier sich nach Tiefgang sehnt, ist keine Überraschung. Denn nach seinem Ausstieg bei Dior kursierte das Gerücht, dass er sich ganz aus der Modewelt zurückziehen will. .

Die Möglichkeit, mit seiner Arbeit nochmal etwas zu bewegen, scheint ihn dann doch im Business gehalten zu haben. Gleich seine erste Show umrahmte eine deutliche Message: Simons eröffnete und beendete das Runwayspektakel mit David Bowies Song „This Is Not America“. Eine unmissverständliche Anspielung auf die aktuelle politische Lage der Staaten.

Vergangenen September präsentierte er dann seine Ready-To-Wear Kollektion für die spring season 2018 auf der New York Fashion Week. Dieses Mal drückte Simons seine Message nicht nur in der Gestaltung der Show aus, sondern auch in seinen Entwürfen: bunte Cheerleader-Fransen, knallige Cowboy-Boots und in Blutrot getauchte Lack-Kostüme. In Simons Worten: „American horror, American dreams“.

Abseits des Laufstegs haut Simons nun eine neue Überraschung raus: Exklusiv erhielt er für CALVIN KLEIN Zugriff auf das Archiv der Andy Warhol Foundation. Das war schon im September 2017 klar. Nun gibt es endlich das Ergebnis zu sehen und siehe da – wieder ein politisches Statement. Denn mit der Unterwäsche-Linie erinnert uns Simons daran, dass 1963 noch an ganz anderen Fronten gekämpft wurde. Was heute harmlos erscheinen würde, sorgte damals für Gesprächsstoff: Vor 55 Jahren lehnte sich Andy Warhol dagegen auf, dass Kussszenen, die länger als 3 Sekunden dauern, in Hollywoodfilmen verboten waren. Wie? Indem er gleich eine minutenlange Knutschorgie drehte. Und um nicht nur den Spießern, sondern auch der Diskriminierung etwas entgegenzusetzen, castete er für die Rollen homosexuelle sowie biracial Kusspartner. Yes, Skandal.

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Wie schon Warhol legt heute auch Raf Simons Wert darauf, mit seiner Kunst etwas zu bewegen. Sein Anliegen: die junge Generation als Hoffnungsträger für ein besseres Amerika zu ermutigen. Das beginnt schon bei der richtigen Unterwäsche. Zum Glück ist die Kooperation bis mindestens 2020 angesetzt. Genügend Zeit also für eine Mission: make America great again, Raf!

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Robin Micha
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