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Gänsehaut-Alarm: diese schockierenden Biopics kommen 2019

Gänsehaut-Alarm: Diese shocking Biopics kommen 2019

Golden Globes, Sundance, Oscars: Wir stecken mitten in der heißen Filmsaison. So langsam zeichnet sich auch an der Front der Filmbiografien ab, was uns dieses Jahr erwartet. Diese 5 shocking Biopics kommen 2019.

Foto: One Media/YouTube via NYLON US

Während das Sundance Film Festival gerade läuft und die Oscars vor der Tür stehen, denken wir ab und zu noch an die großartigen Meme-Moments der Golden Globes zurück. Schon bei den Globes war der große Abräumer mit „Bohemian Rhapsody” eine Filmbiografie. Und wir können euch verraten: Auch dieses Jahr geht es weiter mit den großen Streifen based on a true story: Diese Biopics kommen 2019.

Dabei sind auffallend viele Gänsehaut-Geschichten dabei. Ob dramatische Lebensläufe wie der von Shia LaBeouf oder echte Horrostorys wie die Geschichte des Serienkillers Ted Bundy – 2019 werden uns im Kinosessel einige Schauer den Rücken runterlaufen.

Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile: Der Fall Ted Bundy

 

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It’s here! Link to full teaser in bio #ExtremelyWickedShockinglyEvilAndVile

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Gerade letzten Samstag feierte die Geschichte des Serienmörders Ted Bundy auf dem Sundance Film Festival Premiere. In „Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile” spielt Zac Efron die Rolle des Serienkillers Bundy. Seine Frau Elizabeth Kloepfer wird von Lily Collins verkörpert – und aus ihrer Sicht wird die ganze Geschichte auch erzählt. Als Elizabeths Ehemann Ted den Vergewaltigungen und Morden an unzähligen Frauen angeklagt wird, steht sie zwischen den Stühlen. Schließlich hat sie ein gemeinsames Kind mit Bundy, um das er sich als Vater tatsächlich liebevoll kümmert. Jahrelang weigert sie sich zu glauben, dass ihr Mann mindestens 30 Frauen auf dem Gewissen haben soll. Doch die grauenvollen Taten gelten als bewiesen: 1989 wurde Bundy zur Todesstrafe verurteilt. 

Dieses Jahr liegt Bundys Exekution 30 Jahre zurück. Deshalb ist EWSEAV” nicht der einzige Film, der sich mit dem Thema beschäftigt. Auch auf Netflix könnt ihr schon jetzt die Story in Form der True Crime Serie „The Ted Bundy Tapes” streamen. Netflix hat in einem Statement übrigens empfohlen, die Serie auf keinen Fall allein zu schauen. Der Deutschland-Start des Films ist leider noch nicht bekannt.

Sharon Tate: Once Upon A Time in (creepy) Hollywood

Wie Ted Bundy hat auch der Clan um die Manson Family einige Menschenleben auf dem Gewissen. Eins bzw. zwei der Opfer: die 26-jährige Sharon Tate, Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, und ihr ungeborener Sohn Paul Richard. Eiskalt wurden sie, ihr Baby sowie vier Freunde im August 1969 in ihrem Haus in Los Angeles ermordet. Polanski war in dieser Nacht beruflich in London. In Once Upon a Time in Hollywood” spielt Margot Robbie die tragische Rolle der Sharon Tate.
Ganze 5 (!) Biopics kommen zu dieser Tragödie 2019 in die Kinos. Darunter The Haunting of Sharon Tate mit Hilary Duff in der Hauptrolle. Doch wohl keine der anderen Versionen wird mit dem Erfolg von „Once Upon A Time” mithalten können. Schließlich hatte kein Geringerer als Quentin Tarantino das Regie-Zepter in der Hand. Zum Erfolg wird wohl auch der Fakt beitragen, dass es voraussichtlich der vorletzte Film des Kult-Regisseurs ist. Dazu soll er ästhetisch sehr nah an „Pulp Fiction” rankommen. Außerdem mit dabei: Leo DiCaprio und Brad Pitt. Genug Erfolgsargumente, oder? Geplanter Deutschland Start ist der 26. Juli.

Alles andere als Cute: Honey Boy

Ob als Erwachsener oder Kind: Shia LaBeouf hatte es nie leicht. Nachdem er von den Medien als Clown und Skandalnudel zerrissen wurde, verschwand der Schauspieler eine gewisse Zeit von der Bildfläche. Klar, Shia hatte so einige öffentliche Skandale, wie seinen Auftritt bei der Berlinale 2014, bei der er mit einer Papiertüte über den roten Teppich ging, auf die er „I am not famous anymore” geschrieben hatte. Doch all seine Eskapaden haben einen ernstzunehmenden Grund: LaBeouf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Die verarbeitet er in Honey Boy. Shia führte hier nicht nur selbst Regie, sondern spielt außerdem seinen alkoholsüchtigen, gewalttätigen Vater. Cool, aber wer spielt dann Shia? Tadaa: gleich zwei Nachwuchstalente. Die Rolle des Teen-Shia übernimmt Lucas Hedges. Den 22-jährigen kennt ihr sicher schon aus „Lady Bird” oder„Manchester By the Sea”. Mini-Shia wird von Noah Jupe gespielt. Auch noch dabei: FKA Twigs. Beim Sundance wurde das Biopic übrigens schon als großes Ding mit Standing Ovations gefeiert. Ihr denkt noch darüber nach, ob ihr den Film gucken wollt? Wir machen jetzt mal keinen Shia-Joke und sagen euch einfach: Do it! Der Deutschland-Start ist allerdings noch nicht bekannt.

Grüße aus Mittelerde: Das Biopic über J.R.R. Tolkien

 

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Here’s the first images from Tolkien! Can’t wait for you all to see this beautiful story #tolkienmovie @tolkienmovie

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Vielleicht habt ihr ihn ja gerade erst im Kino gesehen: Nicholas Hoult inklusive überdimensionaler Perücke in „The Favourite” (wenn nicht: mehr dazu unten). Das Historiendrama wird schon jetzt als heißer Anwärter auf den Oscar gehandelt. Trotzdem hat der Beau aus Mad Max schon den nächsten großen Blockbuster in der Pipeline: Für „J.R.R. Tolkien” kam Hoult die Ehre zu, einen der größten Autoren des vergangenen Jahrhunderts zu spielen.
Für alle, die mit dem Namen nichts anfangen können: Tolkien hat „Der Hobbit” und das daran anknüpfende „Der Herr der Ringe” geschrieben – vor allem Letzterer ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Mit dabei ist auch hier wieder Lily Collins, die die Ehefrau des Autors spielt. Mittelerde hin oder her, allein schon wegen dieses hübschen Paares können wir es kaum erwarten, das Biopic im Kino zu sehen. In den USA läuft der Film ab Mai 2019, für Deutschland wurde noch kein Release-Datum veröffentlicht.

Großer Oscar-Favorit: The Favourite

Dieser Film könnte schon zum Jahresanfang einer der größten Biopic 2019 Hits werden: „The Favourite“ von Regisseur Giorgos Lanthimos ist schon Oscar-Anwärter und hat mit der Star-Besetzung von Emma Stone, Rachel Weisz und Olivia Colman bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit bei Filmfestivals gesorgt. In Sachen Storyline machen wir einen Riesensprung in die Vergangenheit und reisen an den Hof der englischen Königin Anne, die unter dem Verlust ihrer 17 (!) Kinder, politischem Druck und einer schwachen Gesundheit leidet. Annes einziger Trost: Die Verbindung zu ihrer Hofdame und Freundin Sarah (gespielt von Rachel Weisz).

Was als Kinderfreundschaft anfing, hat sich zwischen den beiden Frauen jedoch zu einem Verhältnis entwickelt, in dem die Grenzen zwischen homosexueller Affäre und Hof-Etikette verschwimmen. Die Situation schaukelt sich hoch, als Sarahs Cousine Abigail, eine verstoßene Adlige (gespielt von Emma Stone) am Hof eintrifft und Sarah schlagartig den Platz an Queen Annes Seite (und in ihrem Bett) streitig macht.

Absoluter Favourite: 10 Nominierungen für die Oscars

„The Favourite” zählt mit 10 (!) Nominierungen für u.a. alle drei Darstellerinnen als heißer Kandidat für die kommenden Oscars 2019. Mit oft wechselnder Kameraführung, einer in „Akte“ unterteilten Storyline und dem schmalen Grad aus düsterer Comedy und Psycho-Drama ist der Film definitiv nicht das typische Historien-Biopic, das wir schon 10 Mal gesehen haben.

Vor allem die drei Hauptdarstellerinnen spielen die schräge Storyline aber so überzeugend, dass weitere Nebenrollen, gespielt von Nicholas Hoult oder Taylor Swifts Boyfriend Joe Alwyn, schon mal auf der Strecke bleiben. Die wirklich spannende Frage aber am Ende: Winkt in diesem Jahr schon der nächste Oscar für z.B. Emma Stone, dieses Mal dann in der Nebenrolle? Unter den „Favourites” ist sie auf jeden Fall – got it? Okay, sorry, Witz kommt nicht wieder vor.

Ihr wollt mehr Popcorn-Material? Na dann hier entlang:

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Nylon
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