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Yoga-Fails: Wie ihr diese 8 Fehler vermeidet

Bevor ihr verkrampft auf dem Boden liegt, haben wir noch ein paar Tipps, wie ihr Yoga-Fehler vermeidet. Merkt euch: Flexibilität ist nicht alles.

Text: Molly Hurford // Illustration: Lindsay Hattrick

„Yoga ist sooooo einfach, kann doch jeder!“ Blödsinn! Yoga kann richtig kompliziert werden. Klar geht es darum, achtsam und im Einklang mit seinem eigenen Körper zu sein, aber wenn man nicht gerade zu dem biegsamen oder koordiniertem Typ Mensch gehört, kann man sich beim Yoga auch schnell hilflos und unwohl fühlen. Falls du schon öfter das Gefühl hattest, beim Yoga gescheitert zu sein, ist jetzt die Zeit gekommen, sich deinen Ängsten zu stellen!

Nach meiner 200-stündigen Yogalehrerausbildung und Dutzenden Kursbesuchen zu Beobachtungszwecken, kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass das, was ich dachte, über Yoga zu wissen, falsch war.

Damit ihr die Fehler, die ich gemacht habe vermeiden könnt, habe ich einen kleinen Spickzettel vorbereitet.

Fehler: Ihr müsst euren Körper in die richtige Position drängen

Alle um euch rum haben kein Problem damit, ihre Stirn bis zur Kniespitze vorzubeugen? Klar ist es da verlockend, seinen oberen Rücken so sehr zu krümmen, um so weit wie möglich an die Knie heranzukommen.

Das Geheimnis ist, den Rücken gerade zu halten, während man sich nach vorne beugt – bei der Übung geht es vielmehr um die Stärkung der Hüften und der Beinrückseiten – der runde Rücken ruft eher das Gegenteil hervor.

Fehler: Flexibel sein heißt gewinnen

Really, it doesn’t. Bestimmt habt ihr schon gehört, dass Yoga nicht nur für dehnbare Menschen gedacht ist – es ist ein Bewegungsstil, der jedem Menschen zugutekommt. Die am wenigsten flexiblen Menschen profitieren sogar oft am meisten!

Die extreme Flexibilität ist auf einer Party vielleicht ganz cool – wie weit kannst du deinen Körper verbiegen –kann aber später im Leben zu Krankheiten wie zum Beispiel Arthritis führen.

Stresst euch also nicht, wenn ihr eure Beine nicht auf die gleiche Weise wie alle anderen beugen könnt.

Fehler: Der Baum – Fixiere dich auf die Person vor dir

Die eine Übung, an der auch nicht biegsame Menschen arbeiten können, um Yoga-Erfolge zu feiern, ist die Balance – meistens praktiziert im „Baum“ (du stehst auf einem Bein und hältst eine Pose für eine Weile). Nicht gerade einfach, da das Gleichgewicht zu halten. Selbst die superflexiblen Leute haben es nicht leicht, ohne Wackeln gerade zu stehen. Schaut dabei auf gar keinen Fall auf die Person vor euch – sie wird sich bewegen, wenn auch nur leicht. Fixiert euren Blick zur besseren Konzentration auf einen Punkt an der Wand, eine Wasserflasche, das Design einer Yogamatte…alles, was sich während der Pose nicht bewegt. Stellt ecuh auf feste Objekte ein! Trust me, it’s a Game Changer! 😉

Fehler: Wähle den Kurs anhand des Namens aus

Es gibt nicht DAS eine Yoga. Bevor ihr euch also auf einen Kurs festlegt, lest euch vorher die Beschreibungen gründlich durch. Ähnlich wie beim Hatha Yoga verfügt zum Beispiel auch Vinyasa Yoga über eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten, wie die Yogastunde gestaltet sein kann. Letztendlich sind die Kurstitel wie seltsame Tiere, nehmt euch also die Zeit, die Beschreibung jeder Klasse zu lesen. Wenn ihr euch aber immer noch nicht ganz sicher seid, für welchen Kurs ihr euch anmelden möchtet, kontaktiert einfach das Studio. Dort wird euch mit Sicherheit gerne jemand Auskunft geben und euch bei der Entscheidung zur passenden Yogastunde beraten.

Fehler: Ich kann nicht meditieren

Der Versuch zu meditieren ist auf jeden Fall besser, als es gar nicht erst zu versuchen – so viele Studien haben uns die ganzen Vorteile der Meditation gezeigt, dass es doch dumm wäre, diese zu überspringen. Auch wenn es euch bei einer geführten Meditation bisher nie gelungen ist, den Kopf frei zu bekommen, lohnt es sich trotzdem, die ruhige Zeit auf der Matte zu nutzen und zu versuchen, deinen Kopf freizubekommen. Klar, das funktioniert nicht jedes Mal, aber selbst wenn ihr nur ein wenig zur Ruhe kommt, kann sich das eine Million Mal besser anfühlen, wenn ihr den Kurs verlasst. Wenn euer Lehrer also das Nächste Mal zur Meditation übergeht, widersteht dem Drang, die Augen zu verdrehen und zu stöhnen – ihr werdet die Benefits spüren, glaubt mir!

Fehler: Es liegt an mir, wenn ich mich nicht wohl fühle

Es ist leicht, in einen bestimmten Kurs zu rutschen, weil die Zeit gerade in den Terminkalender passt, ohne den Lehrer zu kennen, aber Vorsicht, nicht jeder Lehrer ist gleich. Der eine mag vielleicht gut für eure Bekannten sein, aber nicht gut für euch selbst. Vielleicht braucht ihr einen Lehrer, der euch mehr Mut zuspricht oder eher einen, der auch zu euch kommt und hilft, eure Körperhaltung zu korrigieren. (Es gibt auch viele großartige Yogis, die eine Lehrerausbildung durchlaufen und in ihrer eigenen Praxis fantastisch sind, aber es nicht schaffen, ihr Wissen und Können an andere weiterzugeben. Also füht euch nicht schlecht den Kurs bzw. Lehrer zu wechseln).

Fehler: Jeder starrt mich an

Beim Yoga kann es sich schnell so anfühlen, als ob einen jeder beobachtet, wenn man zum Beispiel versuchtt, das Gleichgewicht zu halten, während man sich am Yoga-Baum versucht. Good News! Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wenn man denkt, dass einen jeder beobachtet, es wahrscheinlich nicht der Fall ist. Selbst in der Lehrerausbildung, wo wir mehr als 100 Stunden im letzten Monat zusammen verbracht haben, hat keiner auf den anderen geachtet. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und auf seine eigene Ausführung der Übungen konzentriert. Also no worries!

Fehler: Schleicht euch vor Shavasana raus

Die letzte Pose fast jeder Yoga-Class ist Shavasana, die „Totenhaltung“. Man liegt bewegungslos für einige Minuten auf der Matte um den kompletten Körper und – im optimalen Fall – auch den Geist zu entspannen. Falls ihr zum Workout gekommen seid, kann sich die Phase überflüssig anfühlen und die Versuchung da sein, die Matte schon mal leise aufzurollen, um sich etwas früher herauszuschleichen. Versucht aber, es durch die ganze Stunde zu schaffen. In dieser Phase verarbeitet der Körper, was er gerade gelernt hat und entspannt sich. Dies kann hinterher ein erstaunlich gutes Gefühl hervorrufen, man muss es nur zulassen!

Und mein letzter Proftipp: Falls ihr nicht auf der spirituellen Seite des Yogas steht, müsst ihr am Ende der Sitzung nicht „namaste“ oder „oommm“sagen. Lehrer finden es völlig in Ordnung, wenn man sich dazu entscheidet zu schweigen, solange man respektvoll mit den anderen Kursteilnehmern umgeht.

 

Nylon
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