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Wie Diesel in New York eine Fake-Kollektion vertickt

Der Streit um Original und Fälschung ist und bleibt ein ewiges Thema in der Modebranche. Nun nimmt Diesel die Thematik auf den Arm: mit der neuen „Deisel“-Kollektion.

Text: Nadja Preyer // Titelbild: Instagram @diesel

Ob Comme des Fuckdown, Homiés oder Cuntier: Dass kleine Streetwear-Labels sich gern mit den ganz großen Playern im Fashion-Biz anlegen, ist nichts Neues. Dabei verdrehen die Underdogs am liebsten die Logos der Marken in ironische Wortspiele.

Dass dahinter meist mehr Bewunderung als Diss steckt, verstehen nicht alle Luxushäuser – und schalten gleich mal ihre Anwälte ein. Doch manche sehen eine solche Anti-Hommage auch mit Humor. Entweder sie tragen die Entwürfe auf Instagram-Selfies oder wandeln ihr Logo einfach selbst ab. So liefen die Models bei der Präsentation der Gucci Cruise Collection im Frühjahr 2017 mit einem dicken „GUCCY“ über den Catwalk.

Nun kam auch Diesel allen Copycats zuvor: mit der hauseigenen „Deisel“-Kollektion. Für den Marketing-Stunt unter dem Motto „Go With The Fake“ eröffnete das italienische Label einen Shop im New Yorker Bezirk SoHo, der auf den ersten Blick scheinbar schlecht gemachte Diesel-Fälschungen zu Schnäppchenpreisen vertickte.

 

Alle, die sich trotzdem für ein Teil mit dem Fake-Logo entschieden haben, dürfen sich umso mehr freuen. Denn jetzt wurde der Ramschladen als temporärer Diesel Flagship-Store enthüllt – und alle Deisel-Besitzer können sich über echte Diesel-Qualität freuen. Can you keep up?

Ab dem 13. Februar gibt es eine limitierte Auswahl der Kollektion unter diesel.com zu ergattern.

Robin Micha
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