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So klappt’s 2018 doch mit den guten Vorsätzen

Hier kommen 3 Experten-Tipps, wie ihr eure Vorsätze für 2018 doch noch erreichen könnt.

Text: Jenna Igneri

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, und ich glaube, wir haben uns einen neuen Jahresanfang selten so sehr herbei gesehnt. Während wir die Katastrophe namens 2017 auf die Reise schicken (gute Fahrt!), ist es an der Zeit, uns über unsere Ziele für 2018 Gedanken zu machen. Wie können wir den Grundstein für ein positives, weniger traumatisches Jahr legen – zumindest auf persönlicher Ebene?

Fangen wir jedoch an, unsere Wunsch-Veränderungen aufzulisten, merken wir, dass wir uns fast jedes Jahr hinsetzen und eine Liste dieser „Neujahrsvorsätze“ schreiben. Und jedes Jahr aufs Neue scheitern wir an den meisten von ihnen. Wenn nicht sogar an allen. Also: Wie kriegen wir eine verlässliche Liste von Zielen hin, die nicht nur realistisch sind, sondern die wir auch das ganze Jahr über im Auge behalten – und darüber hinaus?

Um diesem Dilemma auf den Grund zu gehen, haben wir erfahrene Life-Coaches nach ihren Tipps gefragt, wie man realistische, positive und erreichbare Ziele formuliert. Nur so viel vorab: Streicht das Wort „Vorsätze“ aus eurem Wortschatz.  Machen wir 2018 also zu unserem besten Jahr (oder zumindest besser als 2017). Wir verraten euch, wie.

Ändert eure Denkweise

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Wenn ihr euch hinsetzt und darüber nachdenkt, was ihr euch für das Jahr 2018 vornehmen möchtet, ist eure Art zu denken entscheidend – besonders, wenn ihr diese Ziele wirklich erreichen wollt. Bevor ihr überhaupt konkrete Dinge formuliert, möchte Life-Coach Maddy Moon zunächst einmal, dass ihr in Absichten denkt und nicht gleich etwas in Ordnung bringen wollt. „Neuanfänge sind eine tolle Möglichkeit, um Wünsche neu auszurichten. Deshalb empfehle ich, den Prozess von einem Punkt der Selbstliebe aus zu starten, anstatt sich selbst reparieren zu wollen“, schlägt sie vor. „Statt in Beschlüssen zu denken – was bedeutet, eine Lösung für ein Problem zu finden – schlage ich vor, eine Intention zu formulieren.“

Das eigentliche Ziel kann ähnlich sein, aber es geht darum, wie ihr es in Worte fasst. Statt euch selbst zu sagen, dass ihr fünf Kilo abnehmen oder mehr Geld verdienen müsst, solltet ihr es positiv formulieren und nicht den Eindruck erwecken, dass ihr nicht gut genug seid. „Ich möchte einen neuen Sportkurs ausprobieren“ oder „Ich möchte neue Möglichkeiten für Nebenjobs erkunden“ ist ein viel positiverer Ansatz. „Intentionen bieten auch mehr Spielraum, um zu erforschen, wie man ein Ziel erreicht“, sagt Moon.

Seid nicht so hart zu euch selbst

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Oft ist es schwierig, Vorsätze und Ziele für das neue Jahr umzusetzen, weil wir viel zu hart mit uns selbst ins Gericht gehen. „Der Grund, weshalb die meisten Vorsätze scheitern, ist, weil sie aus Scham und Verbitterung heraus entstehen“, erklärt Trina Harmon, Transformation-Coach und Heilerin. „Ihr wisst, dass ihr euch schämt oder verbittert seid, wenn ihr die Wörter ‚Ich sollte‘ oder ‚Ich muss‘ benutzt. Das ist keine gute langfristige Motivation für irgendetwas. Wenn ihr also einen Entschluss fasst, fragt euch stattdessen: ‚Wenn ich mich wirklich selbst liebe, was würde ich anders machen, um meinen inneren Frieden zu finden?’ oder ‚Was möchte ich erschaffen oder erfahren?’ Das sind die Fragen, die euch inspirieren, das zu tun, was ihr wirklich wollt und nicht das, was ihr glaubt zu brauchen. Und wenn wir einen Wunsch in uns wecken, haben wir immer auch die Kraft, ihn zu erfüllen.“

Wie TV-Moderatorin und Achtsamkeitsexpertin Alyson Charles erklärt, sollten eure Pläne „euch erleuchten, die Luft, die ihr atmet, entfachen und euch innerlich zum Leben erwecken, wenn ihr darüber nachdenkt, [diese Pläne] umzusetzen.“ Alles, was negativ formuliert ist, wird verhindern, dass ihr euch so fühlt – so viel ist sicher. Stattdessen rät Alyson Charles, unsere Intentionen positiv zu formulieren.

Unterteilt schwerer zu erreichende Ziele in kleine Schritte

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Einige Ziele sind schwieriger zu erreichen als andere. Schon klar, wissen wir. Aber solange es etwas ist, was ihr wirklich wollt, solltet ihr versuchen, das neue Jahr frisch und bereit für eine Herausforderung zu beginnen. Erscheint eines eurer Ziele dennoch erdrückend, empfiehlt Abenteuerexpertin Kingsley Delacato, es in kleinere Stücke zu zerlegen und es wirklich zu analysieren, um herauszufinden, wie ihr es besser erreichen könnt. „Schreibt alle Schritte auf, die nötig sind, um diesen Vorsatz umzusetzen. Wenn es schwierig ist, listet alle Gründe auf, warum es so schwierig ist, und hakt diese Gründe nacheinander ab, während ihr sie durchgeht. Fragt euch: Wenn ich eine Angewohnheit hätte, die all meine anderen Gewohnheiten ändern könnte, um dieses Ziel zu erreichen, welche wäre das? Fangt dort an.“

Suzie Kerr Wright, holistische (bedeutet so viel wie ganzheitlich) Lebensberaterin und Reiki-Meisterin, schlägt vor, diese schwer erreichbaren Ziele zugänglich zu machen, indem man die praktischen Schritte skizziert, die einen dorthin bringen werden. „Ihr könnt kein Flugzeug fliegen, bis ihr Unterricht genommen habt. Nehmt euch vor, ‚Anrufe zu tätigen, um herauszufinden, was erforderlich ist, um ein Flugzeug zu fliegen’, anstatt ein allgemeines Statement zu formulieren wie: ‚Ich werde dieses Jahr ein Flugzeug fliegen.’ Natürlich könnt ihr große Ziele und Träume haben – dazu rate ich sogar. Doch je größer sie sind, desto wichtiger sind klare Zielformulierungen, die euch Schritt für Schritt dorthin bringen.“

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Robin Micha
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