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SZA über die Grammys und ihre neue GAP-Kampagne

Allein schon wegen SZA solltet ihr euch die Grammys am Sonntag nicht entgehen lassen.

 Text: Hayden Manders // Foto: GAP

Nach einem triumphal erfolgreichem Jahr 2017 reist SZA dieses Wochenende zu den Grammys, und zwar mit ganzen 5 Nominierungen im Gepäck, darunter Best New Artist und Best Urban Contemporary Album. Eine ganz schön beeindruckende Reise – schließlich hat SZA mit „Ctrl“ bislang nur ein einziges Album herausgebracht (all diese Mixtape-Jahre haben sich also ausgezahlt.) „Es ist etwas, das ich schon immer verehrt habe und das mir Hoffnung gegeben hat, bevor ich überhaupt wusste, dass ich Sängerin werden möchte“, sagt sie über die Award-Verleihung. „Ich dachte nur, dass es etwas verdammt Schönes ist.“

Es ist der Überraschungsfaktor, der die Grammys so spannend macht. Die Öffentlichkeit kann so viel sie will darüber diskutieren, wer gewinnen wird oder wer gewinnen sollte. Aber der eigentliche Spaß ist es, nicht zu wissen, wen die Recording Academy letztendlich auszeichnen wird. „Erinnert ihr euch noch, als Esperanza Spalding [Best New Artist 2011] gewonnen hat?“ fragt SZA. „Das war krass […], weil sie talentiert, schön und schwarz war und niemand wusste, wer sie war.“

Die Leute wissen jedoch, wer SZA ist. Der Erfolg von „Ctrl“ hat der Singer-Songwriterin ganz neue Möglichkeiten eröffnet und ihr sogar einen Platz in der neuen „Gap Logo Remix“-Kampagne beschert – in der auch Connor Franta, Metro Boomin und Awkwafina mitwirken und die sich darauf konzentriert, die „Now“-Generation zu empowern und Einheit durch Diversity zu fördern. „Diese ganze Erfahrung, zwischen Schreiben und Performen, führt dazu, dass ich Dinge nicht ständig überdenke“, erzählt sie mir. „Es ist manchmal ziemlich schmerzhaft, aber es hat mir geholfen, aus mir herauszukommen und meine Angst zu überwinden.“

Was auch immer bei den Grammys an diesem Sonntag passiert: SZAs größter Wunsch ist es, ihre Mutter stolz zu machen: „Ich werde nicht fluchen und meine Mutter blamieren“, sagt sie. Aber am Ende des Tages, wenn die Awards vorbei sind, weiß SZA, dass persönliches Wachstum ihr am wichtigsten ist. „Scheitern und Gott sind meine größten Champions. Denn indem du das eine akzeptierst, kommst du dem anderen näher und lernst, dich selbst auf die Probe zu stellen.“  Eins ist klar: Auch wenn ihr gerade noch nicht so viel über SZA nachdenken solltet – nach diesem Wochenende werdet ihr sie so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

 

Robin Micha
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