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Ride Or Die: Shawny & der KIA Stinger

Wieso ein Auto eigentlich gar nicht zu schnell sein kann und was man für den perfekten Road trip braucht, hat uns Shawny Sander auf Mallorca erzählt. Außerdem ist sie direkt mal den neuen KIA Stinger für uns Probe gefahren. 

Text: Jenny Weser // Fotos: Bartosz Ludwinski

Gran Turismo klingt gut. Klingt nach Urlaub, nach Salzwasser und kurvigen Küstenstraßen. Genau dafür wurden die ursprünglichen GT–Fahrzeuge (großer Aha-Moment für Auto–Banau-sen: GT steht für „Gran Turismo“) in den 50er-Jahren auch entwickelt. Für den Old-School–Road-Trip sozusagen: Ein größerer und bequemerer Innenraum sollte auch län-gere Strecken und Reisen ermöglichen, ohne dass man dabei auf die Eigenschaften eines Sport-wagens verzichten müsste. Für einen New-School-Road-Trip haben wir die Berli-ner In-flu-en-cerin Shawny Sander nach Mallorca -begleitet, wo sie ihre Leidenschaft für schnelle Autos in der neuen Sportlimousine Kia Stinger ausleben durfte. Roter Sportwagen-Look und Komfort treffen auf ordentlich PS. Beep beep, bitches!

Gibt es so was wie zu viel PS?
Eigentlich nicht, bei Motoren und Schnelligkeit gilt für mich eher: „Mehr ist mehr.“ Aber grundsätzlich interessiere ich mich schon für die Autos, mit denen man auch noch auf die Straße kann. Ich will es gerne selber und vor allem abseits der Rennstrecke fahren können.

Worin liegt denn für dich der Reiz schneller Autos?
Mich reizt am meisten der Klang beim Beschleunigen, wenn man die Stärke und die Kraft hört, die sich da unter der Motorhaube verstecken. Das ist schon ein ziemlicher Kick und man geht als Fahrer an seine Grenzen. Das Design ist aber auch nicht unwichtig. Schlicht, nicht zu verspielt, überraschend – das gefällt mir.

Eine andere Leidenschaft von dir ist Rock und du machst auch selbst Musik. Du hast dem Autofahren sogar einen Song gewidmet, stimmt’s?
Ja, auf meiner EP „Black Candy“ gibt es einen Song, der heißt „Drive“. Er beschreibt für mich das Gefühl, beim Autofahren den Kopf frei zu kriegen und allein zu sein. Alles hinter sich zu lassen, auch böse Dinge, die man vielleicht selbst getan hat. Also schon auch eine Art Flucht.

Okay, den passenden Song für die nächste Fluchtfahrt hätten wir damit. Was sind denn deine Tipps für den perfekten Road Trip?
Erstens: Auf jeden Fall reichlich und vor allem gute Musik mitnehmen beziehungsweise run-ter-laden. Ich höre gerne Rock, zum Beispiel die Band Nothing But Thieves, aber auf einer langen Fahrt landet auch mal Rihanna auf der Play-list. Zweitens: Autobahnen meiden, so gut es geht, damit man so viel wie möglich von der Land-schaft mitkriegt. Dafür muss man zwar mehr Zeit einplanen, aber es lohnt sich, einen Umweg zu machen. Und drittens – für alle, die im Auto auch schlafen: genügend warme Klamotten einpacken. Es wird im Auto nämlich arschkalt nachts, auch im Sommer!

Hast du ein Ritual, wenn du unterwegs bist?
Ein wirkliches Ritual vielleicht nicht, aber mein Freund und ich haben eine kleine Regel: Auch wenn es schon Abend wird und dämmert, fahren wir so lange weiter, bis wir einen richtig schönen Spot zum Übernachten gefunden haben, an dem wir morgens auch gerne aufwachen möchten. Das Erste, was wir nach dem Aufwachen tun: richtig schön old school mit dem Gasbrenner einen Kaffee kochen und vor toller Kulisse frühstücken.

Und wie bestimmt ihr die Route?
Wir lassen uns lieber treiben, fahren ohne ein bestimmtes Ziel einfach mal los. Nur das Land picken wir uns vorher raus. Die Route ergibt sich dann immer spontan, der Weg ist tatsäch-lich das Ziel! Wir steigen unterwegs auch immer mal wieder aus, gucken uns den nächsten Ort an, gehen essen oder einen Kaffee trinken, um ein Gefühl für Land, Luft und Leute zu bekommen. So macht man immer megaschöne, skurrile oder besondere Entdeckungen.

Was hast du auf Mallorca entdeckt?
Wir sind zufälligerweise an einem Friedhof in der Nähe von Llucmajor vorbeigefahren. Da wollte ich unbedingt aussteigen. Es herrschte eine ganz besondere und fast magische Atmosphäre dort und es war auch total interessant zu sehen, wie die Mallorquiner ihre Verstorbenen ehren. Ein schöner Ort, den wir letztlich nur gefunden haben, weil wir vom eigentlichen Weg abgekommen sind – sprich, wir haben uns verfahren. Aber auch landschaftlich hat Mallorca so viel zu bieten, vor allem wenn man mit dem Auto unterwegs ist: Panoramastraßen entlang der Küste, wo man felsige Zugänge zum Meer und zu versteckten Stränden finden kann, kurvige Serpentinen in den Bergen und auch ein paar wenig befahrene gerade Strecken, auf denen ich auch mal so richtig Gas ge-ben konnte. Wenn das Auto schon in 4,9 -Sekunden von null auf 100 geht, will ich das auch ausnutzen!

Robin Micha
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