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Ride Or Die: Marie & der BMW C Evolution

Unsere NYLON-Kolumnistin Marie Nasemann  für uns das »BMW Motorrad Ride First«-Programm beim ADAC getestet und sich dabei mit dem Elektro-Scooter C Evolution angefreundet.

Fotos: Felix Krüger

36 Grad, der Asphalt glüht, eine große schlanke Frau mit Sonnenbrille läuft im Gegenlicht zu einem heißen Motorrad…Eine Filmszene? Noch nicht. Aber Schauspielerin Marie Nasemann wäre nach dem heutigen Tag schon ziemlich gut vorbereitet, liebe Regisseure. Gerade wurde sie von Fahrtrainer Kuno in die Praxis des Motorradfahrens eingewiesen und das Publikum ist sich einig: Das sah schon ziemlich gut aus.

Der ADAC bietet mit dem „BMW Motorrad -Ride First“-Programm eine dreistündige Gelegenheit, sich mit der Materie der heißen Maschinen auf zwei Rädern vertraut zu machen. So kann jeder, der mit einem Motorradführerschein liebäugelt, schon einmal ausprobieren, ob sich die Realität mit der Fantasie deckt. So auch Marie Nasemann: „Tatsächlich wollte ich aus beruflicher Perspektive schon immer mal Motorradfahren lernen. Als Schauspieler sammelt man ja die verschiedensten Fähigkeiten für seine Vita, und wenn man irgendwann mal in einem Action-Film mitspielt, wäre es natürlich super, selbst in der Lage zu sein, das Motorrad zu fahren. Besonders als Frau! Bis jetzt habe ich mich da noch nie herangetraut, aber nach diesem Schnuppertraining kann ich mir gut vorstellen, den Schein zu machen.“


Elektro-Scooter C evolution von BMW, Jacke von rokh über Uzwei, Hose von Filippa K, Sonnenbrille Vintage

Marie betreibt neben ihrer Karriere den nachhaltigen Blog fairknallt.de und setzt sich natürlich auch privat für das Thema ein. Deswegen will sie neben der für das Fahrtraining gängigen BMW G 310 R auch unbedingt den C evolution testen, die emissionsfreie Variante vom gleichen Hersteller. Nach der Ausrüstung mit Schutzkleidung, Helm und Handschuhen von BMW Motorrad gibt Kuno eine Einführung an der Maschine und dann kann es auch direkt losgehen. „Ich war erstaunt darüber, dass ich so schnell aufs Motorrad durfte. Da hat mir mein Trainer offensichtlich ziemlich viel Vertrauen entgegengebracht“, staunt Marie nach der Session. „Erst mal stand ich ganz schön unter Adrenalin. Am Anfang fährt man etwas verkrampft mit den Armen und klammert sich mit den Oberschenkeln irgendwie am Motorrad fest, aber mit jeder Runde wird man dann lockerer. Dann macht es auch richtig Spaß.“

Tatsächlich sieht es nach einer halben Stunde schon ziemlich geschmeidig aus, wenn Marie sich in die Kurve legt, aber als sich das Adrenalin gelegt hat, wollen wir doch noch einmal wissen: War es denn nun schwer? „Es ist leichter, als ich dachte, aber natürlich muss man einiges lernen. Am schwierigsten fand ich das Vorausdenken. Schon bevor man eine Kurve fährt, muss man den Kopf in die Richtung drehen, damit der Körper dann quasi automatisch mitzieht. Das hat mir zunächst nicht ganz eingeleuchtet, aber mein Trainer hat immer wieder gesagt ,Dreh den Kopf! Dreh den Kopf!‘, und irgendwann habe ich es konsequent umgesetzt. Dann fährt man tatsächlich ein bisschen wie von allein um die Kurve und hat nicht das Gefühl, man müsse mit viel Kraft lenken. Überraschend leicht hingegen fand ich es, das Motorrad zu halten. Besonders beim Bremsen hätte ich gedacht, dass einem die Maschine mal wegkippt oder so. Ich bin schließlich nicht die Kräftigste. Aber mit den richtigen Griffen und Tricks, in welche Richtung man den Lenker neigt usw., ist es eigentlich ganz easy.“

Auch wenn es im Film gerne so aussehen darf, ist Marie Nasemann privat nicht gerade ein Adrenalin-Junkie. „Ich liebe zwar Achterbahnfahren, aber im Straßenverkehr bin ich eher so die Oma. Ich fahre zwar nicht superlangsam, aber auf jeden Fall immer sicher. Es ist mir wichtig, beim Fahren entspannt bleiben zu können. Wenn man rast, schüttet man zu viele Stresshormone aus, das versuche ich, eher zu vermeiden.“ Natürlich zielen die Übungen im Training nicht auf Geschwindigkeit ab, sondern sollen genau diesen sicheren Umgang mit den Bikes vermitteln. „Ich dachte vorhin, ich würde unglaublich schnell fahren, und dann waren es nur 40 km/h“, lacht Marie.


Motorrad G 310 R von BMW, Lederjacke Vintage, Hose von Filippa K, Boots von Nine to Five

Nachdem beide Maschinen Probe gefahren wurden, sind wir gespannt auf Maries Urteil. Wer hat das Rennen gemacht: der C evolution oder die G 310 R? „Der Elektro-Scooter ist natürlich viel leiser. Klar ist es auf dem Motorrad schon auch irgendwie lustig, dass man den Motor wirklich merkt, aber mir ist es tatsächlich lieber, wenn es leise ist, deswegen fand ich es sehr angenehm, mit dem C evolution zu fahren. Da kriegt man viel mehr mit von der Umgebung und der Natur.“

Dass Nachhaltigkeit für Marie Nasemann ein großes Thema ist, ist kein Geheimnis. Aber wie sieht es denn im Alltag mit der emissionsfreien Fortbewegung aus? „Ich probiere im Alltag, so gut es geht, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder tatsächlich auch zu Fuß zu gehen. Fahrrad fahre ich ehrlich gesagt so gut wie gar nicht in Berlin, da ist mir das Risiko zu hoch. Ich sehe jede Woche jemanden, der wieder mal in die Tram-Gleise reingefahren ist und sich zerlegt hat. Ich habe selbst auch einen Kleinwagen, den ich manchmal brauche, um meine Sachen zu transportieren, aber mein Ziel ist es definitiv, irgendwann auf Elektro oder Hybrid umzusteigen. Leider bin ich da noch nicht und aktuell ist es auch noch etwas schwierig, weil natürlich auch immer die Frage aufkommt, wie der entsprechende Strom produziert wird. Aber es ist grundsätzlich ein Thema, mit dem ich mich gerade intensiv auseinandersetze und zusehe, dass ich irgendwie vorankomme. Ich sehe in elektrischer Fortbewegung definitiv die Zukunft. Weniger Feinstaubbelastung heißt schließlich auch eine höhere Lebensqualität in den Städten. Demnächst mache ich eine dreiwöchige Reise gemeinsam mit meinem kleinen Bruder durch Deutschland zum Thema Nachhaltigkeit und Naturmedizin. Da sind wir mit einem i3 von BMW unterwegs. Das wird für mich eine Art Testphase, um zu sehen, wie es mit dem Aufladen funktioniert, wie weit man damit kommt und so weiter.“ Der C evolution hat immerhin eine alltagstaugliche Reichweite von bis zu 160 Kilometern und kann damit noch einmal punkten. Das Schwitzen habe sich auf jeden Fall gelohnt, sagt Marie am Abend. „Ich kann das echt empfehlen!“

Das dreistündige „BMW Motorrad First Ride“Training kostet ab 139 Euro für ADAC-Mitglieder und ab 149 Euro für Nicht-Mitglieder.

In freundlicher Zusammenarbeit mit BMW Motorrad.

Turid Reinicke
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