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Fünf Apps, die beim Einhalten guter Vorsätze helfen

Das neue Jahr ist gerade mal wenige Tage alt, aber die guten Vorsätze sind trotzdem schon fast wieder vergessen? Mit diesen Apps kehrt die Motivation zurück.

Weniger Rauchen, endlich den Kleiderschrank ausmisten oder der Prokrastination den Kampf ansagen: Gute Vorsätze für das neue Jahr mögen nach Klischee klingen – und doch ertappen wir uns spätestens am 1. Januar regelmäßig bei der Frage, welche fiesen Angewohnheiten wir endlich loswerden wollen. Frei nach dem Motto „New Year, New Me“ wollen wir all unsere Sünden der vergangenen zwölf Monate vergessen und ganz neu durchstarten. Doch so hoch die Motivation auch ist, spätestens im Februar kommt die Ernüchterung – neben Job und Freizeitstress fällt es nämlich ganz schön schwer, die (oft viel zu hoch) gesteckten Ziele zu erreichen. Wie gut dass es Apps gibt, die uns vor den gefürchteten Durchhängern bewahren und immer wieder neu motivieren. Hier kommen ein paar Beispiele:

Vorsatz 1: nie wieder Rauchen

Rauchen ist teuer und ungesund, das wissen wir alle. Und auch wenn die Anzahl der Raucher bei jüngeren Menschen bis Anfang dreißig zurückgeht, fällt es vielen doch schwer ganz darauf zu verzichten – vielleicht nicht gerade im Alltag, dafür aber garantiert auf der nächsten Party oder beim Dinner mit Freunden. Zum Glück gibt es einige Apps, die uns das endgültige Aufhören leichter machen. Zum Beispiel Smoke Free: Einmal runtergeladen, merkt sich die App nicht nur, wie lange man bereits rauchfrei ist, sondern auch, wie viel Geld man beim Verzicht auf Zigaretten schon gespart hat. Die App zeigt außerdem an, wie lange man bereits rauchfrei ist (motivation here we come!) und wie sich die eigene Gesundheit basierend auf Schätzungen verbessert hat. Wetten, dass ihr auf der nächsten Party keine Zigaretten dabei habt?

„Smoke Free“ ist kostenlos im i-Tunes-Store und im Google Play Store erhältlich. 

Vorsatz 2: weniger Snoozen

Den Wecker auf 7:30 Uhr gestellt und bis 8:00 Uhr (oder länger) gesnoozed? We are with you! Snoozen ist zwar nicht direkt ungesund, aber auf Dauer ganz schön nervig – vor allem für potenzielle Bettnachbarn oder WG-Mitbewohner. Mit Apps wie „Snooze U Pay“ gewöhnt ihr euch die lästige Angewohnheit ganz schnell ab: Wie der Name der App schon sagt, wird mit jedem Push auf die Snooze-Taste Geld fällig – User müssen also Snooze-Minuten kaufen, um weiter schlummern zu können. Damit das Abgewöhnen nicht ganz so schwer fällt, sind die ersten fünf Snooze-Minuten kostenlos.

„Snooze U Pay“ ist kostenlos im i-Tunes-Store erhältlich.

Vorsatz 3: weniger Essen verschwenden

Ihr kauft manchmal zu viele Lebensmittel ein und schmeißt ab und zu auch mal was weg? Damit seid ihr leider nicht allein: Laut WWF verschwenden die Deutschen jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel. Die meisten noch genießbaren Lebensmittel werden allerdings nicht direkt vom Verbraucher, sondern von Lebensmittelläden, Restaurants oder Bäckereien weggeworfen. Dagegen hilft die App „To Good To Go“: Dort können Restaurants, Bäckereien, Supermärkte und Hotels ihre überschüssige Ware zu einem vergünstigten Preis bis maximal 3,90 Euro an Selbstabholer  – also euch – anbieten. Laut den Entwicklern der App wurden mit „To Good to Go“ bisher schon 1,5 Millionen Mahlzeiten gerettet und dadurch 2.500 Tonnen CO2 eingespart – das ist doch mal ein motivierendes Argument! Und lästige Einkaufslisten für die Woche kann man sich so auch sparen.

„To Good To Go“ ist kostenlos im i-Tunes-Store und im Google Play Store erhältlich. 

Vorsatz 4: effizienter Arbeiten

Die To-Do-Liste ist lang aber Facebook, Instagram und Co. halten euch davon ab, sie abzuhaken? Vielleicht ist dann die App „Freedom“ das Richtige für euch: Sie kappt den Internetzugang auf dem Smartphone, dem Tablet oder Laptop für eine festgelegte Zeitspanne – ein Zurück gibt es nicht, denn die App kann nicht deinstalliert werden. Etwas sanfter und für alle, die nicht ganz so unter Zeitdruck stehen sondern das Handy generell öfter mal zur Seite legen wollen, läuft es mit „Rescue Time“ ab: Die App bereitet das eigene Surfverhalten grafisch auf und führt den Heavy-Usern unter uns so gnadenlos vor Augen, wie viel unserer kostbaren Zeit wir mit (teilweise) sinnlosem Surfen verbringen. Wetten, dass es mehr Stunden sind als gedacht?

Freedom ist ab rund zwei Euro pro Jahr für iOs, Mac oder Windows erhältlich.
Die Android-App „Rescue Time“ ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Vorsatz 5: den Kleiderschrank ausmisten

Den Kleiderschrank radikal auszumisten kann richtig gut tun. Richtig Spaß macht das Ganze mit einer App wie Yeay. Hier stellen User ihre Artikel nämlich nicht einfach mit einem Foto, sondern per Video ein. Die gefilmten Abschnitte des Artikels fügt die App automatisch zu einem Videoclip zusammen, anschließend können noch Filter, Musik oder Voiceover hinzugefügt werden. Wer den Artikel kaufen will, signalisiert sein Interesse mit einem Like und zahlt via PayPal. Und natürlich kann man mit Yeay auch selbst auf die Suche nach neuen Pieces gehen – aber darüber sprechen wir dann im nächsten Jahr.

Yeay steht allen iOS-Geräten kostenlos zur Verfügung.

 

 

Andrea Zernial
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