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Friyay Tunes: 5 Songs für euer Wochenende

Während ihr die letzten Stunden runterzählt, haben wir euer Wochenende schon mal vorgeplant. Hier kommen die Kick-Off-Tracks des Februars – und wann ihr sie spielen müsst. Happy Weekend, we got you covered!

Freitagabend

Dua Lipa & Whethan, „High“

Um euch aufs Wochenende einzustimmen, hat unser aktueller Coverstar Dua Lipa zwischen Cover-Shoots, Tour-Gigs und Award-Auftritten mal eben noch einen neuen Song rausgehauen. Mit dabei ist der Jung-DJ Whethan aus Chicago, der auch schon mit Charli XCX Banger wie „love gang“ produziert hat. „High“ stimmt euch beim Vorglühen als typische Midtempo-Pop-Nummer mit Instrumental-Refrain auf den Clubbesuch ein und lässt die Stimmung sprichwörtlich steigen. Aufgenommen wurde die Nummer für den dritten Teil eines aktuell wieder mal ziemlich gehypten, ähem, Erotikfilms. Auf dem Soundtrack finden sich übrigens auch einige von Duas hochkarätigen Kollegen – Sia, Ellie Goulding, Miike Snow, Rita Ora & Liam Payne, Hailee Steinfeld etc. Cheers to the weekend!

Samstagvormittag

Skott, „Stay Off My Mind“

Mit Samples, also Teile alter Songs, die für neue Tracks übernommen werden, ist das so eine Sache. Sie können gut funktionieren, wie bei Madonnas „Hung Up“ zum Beispiel, sie können aber auch echt nach hinten losgehen. Die schwedische Sängerin Skott hat da Glück gehabt: Ihre neue Nummer „Stay Off My Mind“ fällt definitiv in die erste Kategorie. Der Song samplet den 2006er-Ohrwurm „Young Folks“ von Skotts schwedischen Kollegen Peter, Bjorn & John (Kennt ihr nicht? Klar. Gossip Girl, Staffel 1, erste Szene. Genau.) Um nicht zu nah am Original zu bleiben – dann wäre es ja schließlich mehr ein Cover – hat die Sängerin das legendäre Pfeifen des ursprünglichen Tracks entfernt, der sanfte Beat bleibt aber unverkennbar. „I’m thinking of you, won’t you stay off my mind?“ singt sie mit hoher Stimme über den Tod eines nahen Freundes und performt im passenden Video dramatisch vor einer Vintage-Kulisse. Ihr Lover geht Skott nicht mehr aus dem Kopf. Wir werden diesen Song am Samstag auch nicht so schnell vergessen – ganz genau, wie sein großes Vorbild.

Samstagabend

Noah Cyrus & MØ, „We Are Fucked“

Heutzutage traut sich ja kaum einer mehr, einen klassischen Pop-Track zu produzieren (außer vielleicht Charli XCX). Alles muss Edge haben, slick Beats, genreübergreifende Coolness. Miley Cyrus Schwester Noah und Danish Crush haben sich dagegen entschieden: Dass einzige, was an ihrem neuen Track „We Are Fucked“ Edge beweist, ist der Titel. Zum Rest passt der aber nicht so wirklich: Im klassischen Pop-Schema bietet die Nummer positive Beats, einen gechanteten Chor-Refrain und Layering aus zwei Stimmen, die sich stellenweise ganz schön ähnlich klingen. Produziert wurde der Song von den schwedischen Hit-Garanten Ali Payami (Taylor Swift, Tove Lo, Ariana Grande) und Max Martin sowie Savan Kotecha. Schlimm ist das alles aber nicht, schließlich ist der klassische Pop heute ja wie gesagt ein gewagter Schritt. Deshalb: Hut ab, Noah und MØ, ihr habt ein bisschen Mut bewiesen und liefert die perfekte Einleitung zum Samstagabend.

Sonntagvormittag

Blood Orange, „Christopher & 6th“/“June 12th“

Den perfekten Come-Down von der Partynacht bietet Dev Hynes (a.k.a. Blood Orange) mit zwei neuen gechillten Soundcloud-Tracks zu Ehren des Black History Month. Laut des Magazins „Crack“ werden „Christopher & 6th“ und „June 12th“ nicht auf seinem kommenden Album zu finden sein, leiten aber trotzdem eine neue Phase des britischen Künstlers ein. „Don’t fake it ‚til you make it“ sagt der Sänger im Voiceover von „June 12th“, und: „U must love yourself“. Außerdem klagt er andere Briten an („you don’t know what it’s like“) und beschreibt das Unverständnis, mit dem sich People of Color nach wie vor konfrontiert sehen. Das beste an diesem Mini-Mixtape: Wohl kaum einer hat es in letzter Zeit geschafft, soziale Kritik in derart entspannte und hochwertige Sounds zu verpacken. THX für dieses Kick-Off – auf einen nachdenklichen Samstagmorgen.

Sonntagabend

MGMT, „Me And Michael“

In den meisten Köpfen sind MGMT wohl immer noch für ihren 2009er-Hit „Kids“ abgespeichert. Der altert zwar mit Style, wir freuen uns aber trotzdem, dass das New Yorker Duo jetzt doch noch einmal nachgelegt hat. Heute erscheint ihr neues Album „Little Dark Age“, dass zwar musikalisch die Vintage-Elektropop-Wurzeln der Band in gekonnter Weise aufgreift, aber trotzdem ein paar ruhigere, eben melancholischere Eindrücke bietet. „Me And Michael“ fasst das mit seinem surrealen Video über einen geklauten Song perfekt zusammen und dient damit noch ein bisschen als Kritik am Musikbiz. Mit der 80s-Vibe-Nummer lassen wir das Wochenende ausklingen – Peace out, bis zum nächsten Wochenende.

 

Robin Micha
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