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Die Überraschungen bei den AMAs 2017

Selena Gomez ist mit blondem Makeover-Look zurück auf der Bühne – das war aber nicht alles. Das sind die Momente, die ihr bei den AMAs 2017 nicht erwartet habt.

Titelbild: Instagram @billboard

“Ich bin jetzt also Blondine”, schreibt Selena Gomez unter ihren Instagram-Post. Klingt ziemlich nüchtern, wenn man bedenkt, für wieviel Aufmerksamkeit ihre Frisur gestern Abend gesorgt hat: Bei den American Music Awards geht’s ja eigentlich, oh Wunder, um die Musik, und doch sprechen alle nur über Selenas neue Frise. Auf dem roten Teppich erscheint die 25-Jährige im kurzen Biker-Overall und präsentiert dazu ihren neuen “Hairdo”: Bye bye, braune Locken, hallo blonder Longbob.

https://www.instagram.com/p/BbsiCaHFiaa/?taken-by=amas

Okay, zum Glück geht’s an diesem Abend dann aber doch nicht nur um Haare: Selena feiert nicht nur die Premiere ihrer neuen Frisur, sondern auch ihren ersten Bühnenauftritt seit über einem Jahr. Wegen ihrer Nierentransplantation im Sommer (als Folge ihrer Krankheit Lupus) musste sie ihre Karriere für einige Zeit auf Eis legen – und konnte dementsprechend auch nicht ihre Musik promoten. Das sieht jetzt aber anders aus: Unter der Regie ihrer Freundin und Fotografin Petra Collins performte Selena ihren neuen Song “Wolves (feat. Marshmello)”; Vintage-Auto, Blutspuren und die Frisur im Wet-Look inklusive. Nach ihrer emotionalen Rede im letzten Jahr gehörten die AMAs also wieder ganz der Gomez.

https://www.instagram.com/p/BbtDcXplc8O/?taken-by=amas

Neben den Grammys, VMAs und den Country Music Awards gehören die AMAs aber immer noch zu den wichtigsten Mainstream-Musikpreisen der USA, und deshalb gab’s natürlich noch ein paar andere Highlights, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Demi Lovato setzte mit der Wahl ihres Red Carpet-Dates ein weiteres Zeichen in Sachen LGBTQ-Aktivismus. An ihrer Seite strahlte Danica Roem, die in diesem Monat als erste Transgender-Frau ins Abgeordnetenhaus eines US-Bundestaates gewählt wurde. Um ihre Support-Message zu unterstreichen, performte Demi anschließend noch ihren Anti-Bullying-Song “Sorry Not Sorry”.

https://www.instagram.com/p/BbssUizjXlW/?tagged=danicaroem

Einen überraschenden Throwback gab’s auch noch: Whitney Houstons “Bodyguard” wird 25 Jahren alt, und wer sollte da besser eine Widmung singen, als Christina Aguilera? Die startete damit übrigens ähnlich wie Selena ihr Stage-Comeback. Ob da bald auch ein neues Album zu hören ist?

Der Abend stand also ganz im Zeichen der Ladies (beim aktuellen Award-Verhältnis: richtig so!). Dazu trugen auch Kelly Clarkson und P!nk ihren Teil bei. Während wir die die Beiden mit ihren Pop-Rock-Wurzeln vielleicht hin und wieder in einer Playlist wiederfinden, haben wir ihre Power-Stimmen bis jetzt noch nicht zusammen gehört. Die Performance von “Everybody Hurts” ändert das: Nach einer emotionalen Rede von Jamie Foxx eröffnen die Sängerinnen den Abend und widmen ihnen den Opfern der Attentate des vergangenen Jahres. Für Hobby-Akrobatin P!nk ist das aber nicht genug: Am Hochhaus hängend singt sie später “Beautiful Trauma”, den Titeltrack ihres neuen Albums.

Und noch eine weitere Widmung lässt an diesem Abend die Zuschauer schweigen. Linkin Park nehmen den Award als Lieblingskünstler in der Kategorie Alternative Rock entgegen und erinnern in ihrer Rede an Frontmann Chester Bennington, der sich in diesem Jahr das Leben genommen hat. “Wir widmen Chester diesen Award, zu seinem Gedächtnis, seinem Talent!”, heißt es von den Bandkollegen.

Damit geht ein Abend zu Ende, der für mehr Überraschungen gesorgt hat, als das Foto einer neuen Frisur vielleicht vermuten lassen würde. Selena selbst sagt ja nur “Ich bin jetzt also Blondine”. Verbuchen wir mal so, ganz nüchtern. Ihre nächste Überraschung kommt ja bestimmt. Schneller, als ihr denkt.

Robin Micha
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