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Camo-Suit und Prince-Holo: Justin Timberlakes Super-Bowl-Performance

Keine Janet Jackson, Prince-Hologramm und Camo-Suit: Das war Justin Timberlakes Halftime-Performance beim SuperBowl.

Titelbild: Instagram @justintimberlake

Schon im Vorfeld sorgt eine Super-Bowl-Performance gerne mal für Aufruhr: Wie werden die Kostüme aussehen? Wer ist geheimer Gast-Performer? Kann die Performance des Vorjahres getoppt werden? Bei Justin Timberlake hielten sich die Spekulationen dieses Jahr in Grenzen. Nach Show-Queens wie Lady Gaga, Madonna, Katy Perry (und natürlich dem Überraschungsauftritt von Beyoncé) konnte man in diesem Jahr eher eine andere Art von Live-Act erwarten. Vor allem nach dem chaotischen Country-Funk-Image-Wandel zu seinem neuen Album “Man of the Woods”  wäre eine etwas andere Art der Performance drin gewesen. Aber JT hat natürlich delivered.

Von zeitlosen Klassikern wie “Cry Me A River” und “Sexy Back” bis zu neueren No. 1-Hits wie “Mirrors”, “Can’t Stop This Feeling” und “Filthy” haben uns die Songs mit auf die übliche Reise durch Justins Karriere genommen. Mittendrin gab es dann noch ein umstrittenes Hologramm-Duett mit dem legendären Sänger Prince – der Super Bowl fand nämlich dieses Jahr im Stadion seiner Heimatstadt Minneapolis statt.

Ebenso kontrovers wie sein virtueller Duett-Partner war aber auch die Abwesenheit einer anderen Co-Performerin: Entgegen vieler Gerüchte performte Janet Jackson nicht, wie 2004, zusammen mit Timberlake in der Halftime-Show. Wir erinnern uns: Während der damaligen Performance kam es zur so genannten “Wardrobe Malfunction”, also einem Outfit-Fail, und Justin enthüllte unfreiwillig Janet Jacksons Nippel. Klar, im Nordamerika der 2000er ein Super-Skandal. Und während Justins Karriere nach dieser Performance noch ein weiteres Mal so richtig durch die Decke ging, lief es für Janet nicht ganz so gut – einige (wohl falsche) Stimmen tuschelten sogar, dass sie für immer von einer weiteren Performance ausgeschlossen sei. Gerade deshalb hatten sich viele gewünscht, dass Janet 14 Jahre später noch einmal ihre Stage-Würde zurückerobern könnte. Auf Social Media wurde der 4. Februar deshalb kurzerhand zum #JanetAppreciationDay.

Der letzte Gossip-Punkt: Justins Outfit. Passend zum “earthy” Background seines neuen Albums (das auch noch zwei Tage vor der Performance erschien) schmiss sich Justin für die Performance in Wald-Shirts und ein Camouflage-Outfit, das im Internet nicht unbedingt immer auf positives Feedback stößt: Adam Gabatt und Benjamin Lee vom Guardian schreiben hierzu nur: “Der Sound war schrecklich und sein Camo-Anzug noch schlimmer. Die einzige Hoffnung war, dass das Prince-Hologramm nicht so schlimm war, wie wir befürchtet hatten”.

So eine Super-Bowl-Performance sorgt eben auch im Nachhinein noch für ein bisschen Aufruhr. Wie fanden wir das Kostüm? Konnte die Performance die des Vorjahres toppen? Wie fanden wir die Gast-Performer? Ein eigenes Bild macht ihr euch am besten im Video oben selbst.

#SBLII #PepsiHalftime @Pepsi @NFL #MOTW

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Robin Micha
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