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Burberrys neue Kollektion ist für die LGBTQ+ Community

Mit seiner letzten Kollektion macht Burberry-Chefdesigner Christopher Bailey einen wichtigen Schritt und widmet sie drei Organisationen, die weltweit die LGBTQ+ Community unterstützen.

Eine Design-Ära endet im besten Fall mit einem großen Auftritt. Einer großen Geste, einem wichtigen Schritt, bye bye, ab in die nächste Ära. Dazu gehören Veränderungen, wie sie durch einen Designerwechsel sowieso bedingt sind. Burberry-Chef Christopher Bailey hat mit der neuen Februar-Kollektion von Burberry deshalb alles richtig gemacht. Der sonst weniger politische Designer setzt mit seiner letzten Kollektion bei der London Fashion Week ein wichtiges Zeichen in Sachen LGBTQ+ Support. Statt aber einfach nur eine Message der Unterstützung auszusenden, widmet Bailey die Kollektion gleich drei konkreten Organisationen, die sich auf der ganzen Welt für den Support queerer Gemeinden einsetzen: Unterstützt werden der Albert Kennedy Trust, ILGA World und das von vielen Prominenten supportete Trevor Project.

„Meine letzte Kollektion hier bei Burberry widme ich drei der besten und intelligentesten Organisationen für LBTQ+-Jugend-Support auf der ganzen Welt. Noch nie zuvor gab es einen wichtigeren Zeitpunkt um zu zeigen, dass unsere Stärke und Kreativität in unserer Vielfalt liegt“, sagte Bailey über die Kollektion. Die Visualisierung des Gedankens ist der große Schritt, den es für seinen Abgang braucht: Mit #TheRainbowCheck hat der Designer das traditionelle Burberry-Karo passend zur Kollektion abgewandelt und mit den Regenbogen-Streifen der Pride-Flagge versehen. Und während oft Print-Statements oder Motiv-Shirts in Support-Kollektionen die Regel sind, ist diese Design-Entscheidung eine subtile, aber stilvolle „Verwebung“ von gesellschaftlichem Statement und Fashion-Update.

Christopher Bailey, seit 17 Jahren bei Burberry und seit 2014 erst CEO und Chefdesigner der Marke, ist selbst offen schwul. Seine letzte Kollektion wird am Samstag, den 17. Februar, bei der Londoner Fashion Week auf dem Runway gezeigt. Schon im Vorfeld hat Burberry Spenden an die drei Organisationen getätigt. Baileys Abgang kommt nach einigen Rückzügen im Fashion-Business: Zuletzt verließ Phoebe Philo die Marke Céline und wurde von Hedi Slimane abgelöst. Außerdem hörte Kim Jones als Chefdesigner bei Louis Vuitton Menswear auf. Wer Baileys Nachfolge bei Burberry antritt, ist noch nicht bekannt.

Robin Micha
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