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Sorry, Justin Bieber hat das lange T-Shirt NICHT erfunden …

Sorry, Justin Bieber #Sorrynotsorry

Text: Hayden Manders // Foto: Courtesy of Matthew Welch / Meritocracy

Unser beloved Justin Bieber gehört neuerdings einem ganz speziellen Club an. Dieser besteht aus Celebrities, die sich allesamt daran versucht haben, das perfekte weiße T-Shirt zu kreieren. Anders als das Modell für rund 100 Euro, das Kayne West mit A.P.C. auf den Markt gebracht hat, ist Biebers Kreation deutlich erschwinglicher (Kostenpunkt um die 25 Euro) und Teil einer Kollaboration mit Hanes, eine Marke die fast jeder kennt und irgendwie gut findet. Schön für ihn! Auch wenn seine Fans ihn womöglich vorerst nicht im Rahmen eines Konzerts erleben werden, können sie sich verdammt sicher ein T-Shirt zulegen, an dessen Design Bieber maßgeblich beteiligt war.

Während hochwertige, erschwingliche weiße T-Shirts zunächst ein Anlass zur Freude sind, muss das nicht gleichzeitig heißen, dass uns das Design vom Hocker haut. Und dennoch, in einem Interview mit der VOGUE betont Karla Welch, Biebers Stylistin, die am T-Shirt-Entwurf beteiligt war, dass diese Art von T-Shirts bis dato nicht existiert hätten. „Er sagte ‚Ich möchte T-Shirts die lang sind’ und diese hat es tatsächlich zuvor auf dem Markt nicht gegeben“, betont sie. „Es war ein ziemlicher Alptraum.“

Stop! Das stimmt so nicht. Lange T-Shirts gibt es seit rund zwei Dekaden. Um 2005 herum nannte man sie ‚Tall Tees’ und sie wurden dank den Dem Franchize Boyz zu einem Essential in der Hip-Hop-Community. Im Laufe der Jahre adaptierte die Skater-Bewegung den Style, anschließend griff ihn die Fast-Fashion-Industrie auf – allen voran Marken wie ASOS und Topman – die das Produkt wegen seines verlängerten Saums ‚Longline Tee’ tauften. Vom Look her hatte sich nicht viel verändert, lediglich die Silhouette wurde schmaler.

Ok, diese neuen Bieber X Karla Shirts repräsentieren vielleicht tatsächlich „das perfekte T-Shirt“, wie Welch es nennt, aber sie sind keinesfalls die ersten ihrer Art. Kaufen dürft ihr sie trotzdem, hier und jetzt.

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Corinna Siepenkort
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